Landwirt beteiligt OGS an Blühstreifen
Kinder sollen Natur bewusst erleben

Ottmarsbocholt -

Bauer Felix Wierling hat einen 180 Quadratmeter großen Streifen für Sonnenblumen, Malve, Wicke und anderer Blumen angelegt. An seinem Projekt beteiligt er Kinder des Offenen Ganztags der Davertschule.

Mittwoch, 22.05.2019, 18:18 Uhr aktualisiert: 26.05.2019, 14:44 Uhr
Hand in Hand haben der Landwirt Felix Wierling (hinten rechts) und Schüler der Offenen Ganztagsschule eine bunte Blumenmischung ausgesät. Damit daraus nun ein insektenfreundlicher Blühstreifen erwächst, hoffen sie auf ausreichende Regenmengen.
Hand in Hand haben der Landwirt Felix Wierling (hinten rechts) und Schüler der Offenen Ganztagsschule eine bunte Blumenmischung ausgesät. Damit daraus nun ein insektenfreundlicher Blühstreifen erwächst, hoffen sie auf ausreichende Regenmengen. Foto: ure

Bei der Mais-Aussaat hatte Felix Wierling längs eines bei Spaziergängern und Radfahrern beliebten Pättkens einen drei Meter breiten und 60 Meter langen Streifen ausgespart. Auf diesem Teilstück des westlich der Venner Straße liegenden Ackers sollen stattdessen Sonnenblumen, Malve, Wicke und anderer Blumenzauber wachsen, woran sich demnächst Bienen, Hummeln und Schmetterlinge werden laben können. Als Landwirt aktiven Naturschutz zu betreiben, das war dabei der Grundgedanke.

Doch der 30-Jährige wollte mit seiner Aktion noch mehr erreichen. Kinder sollten die Entstehung solch eines Blühstreifens von Anfang an bewusst miterleben. Vor diesem Hintergrund holte er die Davertgrundschule mit ins Boot.

So kam es nun, dass die Offene Ganztagsschule (OGS) unter der Leitung von Rebecca Bredeck mit 14 Jungen und Mädchen einen Spaziergang dorthin machte und zusehen durfte, wie der Blumensamen auf der 180 Quadratmeter großen Fläche von einem Trecker mit angehängter Sämaschine ausgesät wurde.

Mit Harken in der Hand sorgten die Kinder dann noch für die entsprechende „Nachbearbeitung“ des Bodens, sodass jetzt nur noch ausreichende Regenmengen fehlen, um ein Insektenparadies heranwachsen zu lassen. Notfalls wolle man auch mit Gießkannen kommen und nachhelfen, scherzte ein sichtlich begeisterter Knirps. Und ein anderer fügte hinzu: „Eine coolere Nachmittagsbeschäftigung hätten wir nicht haben können.“

In den nächsten Wochen wollen die Mädchen und Jungen das Wachstum beobachten, und im Herbst hat Felix Wierling die Schüler dann abschließend zum Blumenpflücken eingeladen.

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