Rettungseinsatz im Ruhepark
14-Jähriger gerät bis zur Hüfte ins „Schlam(m)assel“

Senden -

In einer Schlammfläche in dem ansonsten ausgetrockneten Teich des Sendener Ruheparks blieb am Dienstagmorgen ein 14-Jähriger stecken und versank bis zur Hüfte. Feuerwehrleute mussten den sichtlich geschockten Teenager befreien.

Dienstag, 18.06.2019, 11:56 Uhr aktualisiert: 18.06.2019, 16:48 Uhr
Mit vielen tröstenden Worten kümmerten sich die Helfer der Feuerwehr, des DRK-Rettungsdienstes und der Polizei um den 14-Jährigen, nachdem er aus der Schlammkuhle befreit worden war.
Mit vielen tröstenden Worten kümmerten sich die Helfer der Feuerwehr, des DRK-Rettungsdienstes und der Polizei um den 14-Jährigen, nachdem er aus der Schlammkuhle befreit worden war. Foto: sff

„O schaurig ist‘s übers Moor zu geh‘n“, heißt es im Gedicht „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff . Ziemlich schaurig kann es auch sein, übers „Moor“ des scheinbar ausgetrockneten Teiches im Sendener Ruheparks zu gehen. Diese Erfahrung musste am Dienstagmorgen ein 14-jähriger „Knabe“ machen. Dabei löste er einen Einsatz der Sendener Feuerwehrleuten und des DRK-Rettungsdienstes aus – kam aber zum Glück mit einem Schock und leichten Blessuren davon. „Ich wollte einfach mal rüberlaufen“, beichtete der den Tränen nahe Teenager nach der gelungenen Rettungsaktion.

In diesem Schlammloch – mitten im ansonsten ausgetrockneten Teich – geriet ein 14-jähriger Sendener, der sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte.

In diesem Schlammloch – mitten im ansonsten ausgetrockneten Teich – geriet ein 14-jähriger Sendener, der sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Foto: sff

In der Mitte des ansonsten knochentrockenen Teiches war der Junge auf einer Schlammfläche stecken geblieben und nach und nach immer tiefer in den Morast geraten – bis zur Hüfte, so dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Zu seinem Glück kam eine Passantin vorbei und alarmierte die Feuerwehr , die mit vier Fahrzeugen sowie 18 Helfern anrückt. Schnell war der 14-Jährige aus seiner misslichen Lage befreit und wurde am Rand des Teiches mit (kaltem) Wasser auch vom schwarzen muffigen Modder erlöst. Tröstende Worte der Helfer gab‘s als Balsam für die Seele obenauf.

Nachdem die Feuerwehr die Mutter über das Geschehen informiert hatte, sei der Schüler sicherheitshalber zur Beobachtung ins Clemenshospital gefahren worden, berichtet Sendens Löschzugführer Heiko Pohlmann auf Anfrage der WN

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6703012?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F
Der Münsteraner, der von Stauffenbergs Attentats-Plänen wusste
Zwischen 1940 und 1944 gehörte Paulus van Husen dem Oberkommando der Wehrmacht an.
Nachrichten-Ticker