Landschaftsfotos von Dirk Frerichmann im Rathaus
Natur entdecken und bewahren

Senden -

Landschaftsaufnahmen von Dirk Frerichmann sind im Rathaus zu sehen. Zur Eröffnung animierte Fotografen-Kollege Felix Hüsch-Waligura dazu, die Schönheit der Natur zu entdecken und wirken zu lassen. Für Frerichmann sind seine Motive zugleich immer auch ein Appell, für den Schutz der Umwelt einzutreten.

Dienstag, 18.06.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 18:38 Uhr
Dirk Frerichmann (l.) erläutert im Gespräch mit Bürgermeister Sebastian Täger seine Landschaftsaufnahmen.
Dirk Frerichmann (l.) erläutert im Gespräch mit Bürgermeister Sebastian Täger seine Landschaftsaufnahmen. Foto: Felix Hüsch-Waligura

„Ich kenne Dirk nicht nur als einen hervorragenden Grafiker, sondern auch als begnadeten Fotografen“, sagte Bürgermeister Sebastian Täger in seinen einleitenden Worten zur Ausstellungseröffnung im Rathaus. Täger selbst hat ein großformatiges Landschaftsfoto von Dirk Frerichmann in seinem Büro hängen, das er für diese Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung stellte.

Lichtstimmung erinnert an Caspar David Friedrich

„Die Lichtstimmung einiger Bilder erinnern mich an Caspar David Friedrich“, beschrieb der Bürgermeister seine Empfindungen. Täger hielt sich aber mit weiteren inhaltlichen Ausführungen zurück und übergab dafür am Sonntag das Wort an Felix Hüsch-Waligura .

Der Fotograf arbeitet seit 30 Jahren in eigenen Atelierräumen im Industriegebiet in Senden. Von seinem Kollegen angesprochen, ob er ein paar „gewichtige“ Worte zu seinen Werken sagen Könnte, zögerte Hüsch-Waligura nicht lange und traf sich vorab mit Dirk Frerichmann zu einer Bilderschau.

In einer lebendigen Diskussion entdeckten beide viele Gemeinsamkeiten in der Bildsprache, aber auch unterschiedliche Sichtweisen bei Gestaltung, Auswahl des Formates oder den Aufnahmestandpunkt, heißt es in Pressemitteilung.

Dirk lässt sich von neuen Situationen inspirieren.

Felix Hüsch Waligura bei der Vernissage zur Ausstellung von Dirk Fredrichmann

„Dirk ist kein Macher“ führte Hüsch-Waligura bei der Vernissage aus. „Er ist ein Gewinner, der nicht ständig auf der Jagd nach guten Fotos ist, er lässt sich immer wieder von neuen Situationen inspirieren, und wenn Licht und Standpunkt stimmen, hält er das Entdeckte fest!“ Und zu entdecken gibt es immer was in den Fotos von Frerichmann, so die Erläuterungen des Kollegen weiter. Viele oft winzige Details, auf den ersten Blick nicht zu erkennen, zum Beispiel ein Vogel am Bildrand, ein Windrad am Horizont, machen die Betrachtung zu einer wahren Entdeckungsreise, so Hüsch-Waligura. Des Weiteren verwies er auf die besondere Sichtweise in Bezug auf die spannende grafische Gestaltung der Bilder. Ob Zentralperspektive, der Goldene Schnitt, blickführende Linien – alle Elemente einer perfekten Raumaufteilung gehören zum festen Bestandteil der Arbeit Frerichmanns. „Gepaart mit einer absolut professionellen Ausarbeitung, erscheint uns jedes Werk als ein „Augenschmaus“, so die Wort zur Ausstellungseröffnung. „Ich bin ein Romantiker, sehr emotional. Ich möchte das Schöne in der Welt zeigen und darauf hinweisen, was es gilt, für die Zukunft, zu bewahren“, zitierte Felix den Sendener Künstler und forderte die Kunstfreunde auf, selbst das „Schöne“ in den Fotos zu entdecken.

Die dezente musikalische Untermalung gestalteten Manuel Kratt an der E-Gitarre, Paul Klausfering am Schlagzeug und Martin Peitz, Gesang und Gitarre.

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