ELA-Präsentation am Gymnasium
Forschungs-Vielfalt junger Experten kennt keine Grenzen

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Forschen für ein Lieblingsthema und den verpassten Unterricht nachholen: Die ELA-Schüler des Joseph-Haydn-Gymnasiums büffelten und recherchierten kräftig. Ihre Ergebnisse stellten sie in anschaulichen und originellen Vorträgen vor.

Mittwoch, 19.06.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 18:39 Uhr
Halten ihre Expertenarbeiten in den Händen und trugen ihre Ergebnisse in Vorträgen vor: Die Sechst- und Siebtklässler des Joseph-Haydn-Gymnasiums am Tag der ELA-Präsentation.
Halten ihre Expertenarbeiten in den Händen und trugen ihre Ergebnisse in Vorträgen vor: Die Sechst- und Siebtklässler des Joseph-Haydn-Gymnasiums am Tag der ELA-Präsentation. Foto: hha

Den Atem rauben die mysteriösen Himmelschauspiele den Menschen schon seit Jahrhunderten und tuen ihnen dabei riesige Rätsel auf: Woher kommen die Polarlichter, warum flimmern sie in so bunten Farben über den Nachthimmel und wie lassen sich die fantasievollen Formen des Lichts erklären? Für Nachwuchsforscher Julius Knüpp schien das Lösen dieser physikalischen Geheimnisse ein Kinderspiel. Und nach dem „ELA“-Vortrag des Sechstklässlers konnten sogar die größten Physik-Laien den Ursprung der faszinierenden Lichter erklären.

Ein ganzes Schuljahr hat sich Julius Knüpp dem Phänomen gewidmet und hat in der Zeit genauso wie zehn andere Sechst- und Siebtklässler des Joseph-Haydn-Gymnasiums im Rahmen des „Erweiterten Lernangebots (ELA)“ eigenständig eine Facharbeit und Power-Point-Präsentation erstellt.

Zu einem frei gewählten Thema haben die elf Schüler, die von ihren Klassenlehrern für das Forder-Förder-Programm vorgeschlagen wurden, freiwillig neben dem Unterricht geforscht - den Stoff der verpassten Stunden mussten sie selbstständig nachholen. Nicht nur über ihr Fachthema büffelten die Schüler während des Projektes, sondern entwickelten vor allem Strategien zum richtigen Recherchieren und Präsentieren sowie ganz viel Selbstvertrauen.

Ihren inneren Schweinehund besiegten die ELA-Schüler bei der Präsentation ihrer Arbeiten am Mittwochabend – allein die Technik der Schule spielte während der Vorträge meist nicht mit.

Nicht nur ihr Expertenwissen, sondern auch ihr musikalisches Talent bewiesen Clara Hofmann und Mia Ahland, die über Saxophon beziehungsweise Klavier referierten und sogar selbst ein paar Stücke zum Besten gaben.

Wie Himmel und Hölle in unterschiedlichen Kulturen und Religionen definiert werden, stellte Judith Aniol dar. Marken- und allgemeine Technik-Geschichte brachte Laurenz Kasberg am Beispiel der Fendt-Trecker nahe. Was einen echten Jedi auszeichnet, veranschaulichte Lovis Valentin Kaiser.

Im Dienste Ihrer Majestät lüftete Julius Harhues im schicken James-Bond-Outfit das Erfolgsgeheimnis des bekanntesten britischen Agenten der Welt. Das komplexe Thema der Organspende durchleuchtete Siebtklässlerin Emily Balzer, die mit ihrem Vortrag das Publikum bewegen wollte, sich eine eigene Meinung zu bilden. Für die Gefahren der Mediensucht sensibilisierte Julian Adams, der „als Jugendlicher ja mitten im Thema ist“.

Direkt ins antike Griechenland entführte Lynn Rothberger ihre Zuhörer mit ihrem Vortrag über den größten Sportwettstreit der Welt und weckte den Ehrgeiz des Publikums beim anschließenden interaktiven Olympia-Quiz.

Zum Nachdenken bewegte Merle Sandbaumhüter und erinnerte mit ihrem Vortrag über Wale an die Verantwortung aller Menschen für die Ozeane. „Ich hoffe, dass ich Ihnen die Augen öffnen konnte, denn wir alle tragen zu den Problemen bei“, betonte die Siebtklässlerin.

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