Bilanz von „Stadtradeln“ in Senden
Mobiler Klimaschutz: „Jeder Kilometer zählt“

Senden -

Die Beteiligung beim „Stadtradeln“ fiel in diesem Jahr geringer aus. Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg sieht deshalb noch „Luft nach oben“. Dennoch gelte: Bei nachhaltiger Mobilität „zählt jeder Kilometer“.

Dienstag, 25.06.2019, 13:10 Uhr aktualisiert: 26.06.2019, 17:50 Uhr
Im Bürgersaal wurde Bilanz gezogen des diesjährigen „Stadtradelns“, dessen Beteiligung geringer ausfiel als im Vorjahr.
Im Bürgersaal wurde Bilanz gezogen des diesjährigen „Stadtradelns“, dessen Beteiligung geringer ausfiel als im Vorjahr. Foto: hha

Klimaschutz funktioniert am besten durch das Engagement vieler. Das zeigt sich auch in diesem Jahr wieder beim Stadtradeln: Insgesamt 251 Teilnehmer aus Senden schwangen sich im Rahmen des Projektes aufs Rad, um weniger COauszustoßen. Knapp 53 000 Kilometer legten die engagierten Pedalritter zurück – eine Strecke, die 1,32 Mal um die Erde reicht.

Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch ein bisschen stärker dabei sind.

Petra Volmerg

Über diese Zahlen freute sich bei der Präsentation am Montagabend auch Petra Volmerg , Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, wünscht sich aber eine noch höhere Beteiligung in den nächsten Jahren: „Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch ein bisschen stärker dabei sind, aber trotzdem zählt jeder Kilometer“, betonte sie. Denn nach Rekordzahlen von 541 Teilnehmenden im Jahre 2018 nahm die Beteiligung an dem Klimaschutzprojekt in diesem Jahr deutlich ab – als mögliche Gründe dafür nannten die Stadtradler am Montag die fehlende Sichtbarkeit der Werbeplakate. Trotz der geringeren Teilnahme ergatterten die 24 Sendener Teams im Kreisvergleich insgesamt Rang fünf.

Frederik Kremer stellte als Radsportler ein Charity-Projekt zugunsten von Afrika vor.

Frederik Kremer stellte als Radsportler ein Charity-Projekt zugunsten von Afrika vor. Foto: hha

in ein Projekt, das Radsport und einen sozialen Gedanken verbindet, bekamen die knapp 20 „Stadtradler“ außerdem nach der Auswertung der Ergebnisse: Radsportler Frederik Kremer präsentierte sein Projekt „Embrace the World Cycling“, das einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten möchte. Für jeden gefahrenen Kilometer spendet das semiprofessionelle Radsportteam an Charity-Projekte in Afrika und sammelt zusätzlich Materialspenden von anderen Fahrern, um Radsportler in afrikanischen Ländern zu unterstützen.

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