Balkon-Einweihung am Schloss
„Wir spüren, dass mehr Resonanz kommt“

Senden -

Mit der Einweihung des sanierten Balkons am Herrenhaus wurde eine Etappe bei der Sanierung von Schloss Senden abgeschlossen.

Sonntag, 30.06.2019, 14:28 Uhr
Balkonsanierung: 18 der 28 Baluster aus Sandstein am Geländer wurden aufgearbeitet, die restlichen zehn mit dem Originalmaterial aus dem Diemeltal ersetzt.
Balkonsanierung: 18 der 28 Baluster aus Sandstein am Geländer wurden aufgearbeitet, die restlichen zehn mit dem Originalmaterial aus dem Diemeltal ersetzt. Foto: beb

„Er ist ein hervorragendes stilbildendes Element an der Ostseite des Schlosses“, kündigte Dr. Franz Waldmann, zweiter Vorsitzender des Vereins Schloss Senden e.V., den Star der Veranstaltung am Freitagabend an. Mit der Einweihung des Balkons am Herrenhaus schreitet die Restaurierung des Schlosses weiter voran. Bürgermeister und Schirmherr Sebastian Täger sowie Kilian Ziebarth , der ein Freiwilliges Soziales Jahr am Schloss absolviert, durchschnitten gemeinsam symbolisch das Band zum Balkon. „Kilian ist ein Vertreter der jungen Generation, für die wir das Schloss aufbereiten“, erklärte Waldmann.

Alle Spender, die sich an der im März gestarteten Spendenaktion zugunsten des Balkons beteiligt hatten, waren eingeladen, und viele kamen, um sich das Ergebnis der seit Beginn des Jahres laufenden Arbeiten anzuschauen und den Balkon zu betreten. „Wir spüren, dass mehr Resonanz kommt. Das haben wir durch die Spendenaktion gemerkt“, freute sich Dr. Martina Fleßner, Geschäftsführerin des Vereins, über die Spendenbereitschaft und das Interesse der Bürger. „Ohne die sehr gute Resonanz vor allem der Sendener wäre die Sanierung nicht möglich gewesen“, verdeutlichte der wissenschaftliche Volontär Lennart Pieper.

In seiner Eingangsrede blickte Waldmann auf den Zustand des Schlosses zu Beginn des Projekts vor dreieinhalb Jahren („eine vergammelte Ruine“) zurück und beschrieb die Balkoneinweihung als „deutliches Zeichen der Weiterentwicklung des Schlosses“. 18 der 28 Baluster aus Sandstein am Geländer wurden aufgearbeitet, die restlichen zehn mit dem Originalmaterial aus dem Diemeltal ersetzt. Der Boden musste aufgrund der jahrzehntelangen Erosion vollständig rückgebaut werden. Waldmann dankte allen Spendern und Unterstützern, insbesondere der Gemeinde und dem Bauhof für die „schnelle Unterstützung“. Bürgermeister Täger gab den Dank zurück: „Die Einweihung zeigt, dass es mit Schloss Senden vorwärts geht.

„Ende Juli bieten wir für alle, die für die Restaurierung des Südturms gespendet haben, eine spezielle Führung auf diesen an“, blickt Fleßner voraus.

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Interessierte können weiterhin spenden und somit noch an der Führung teilnehmen. IBAN DE64 40154530 0038 2078 82.

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