Internationales Begegnungsfest
Buntes Senden nutzt Chance zum frohen Miteinander

Senden -

Gemeinsam mit dem Jugendtreff Vivo hatte die Flüchtlingshilfe Senden zu einem internationalen Begegnungsfest am Sonntag am Joseph-Haydn-Gymnasium eingeladen. Menschen aus vier Kontinenten nutzen die Gelegenheit, zu einem ungezwungenen und fröhlichen Beisammensein.

Montag, 01.07.2019, 16:28 Uhr
Bis auf Australien waren beim internationalen Begegnungsfest im und am Joseph-Haydn-Gymnasium alle Kontinente vertreten.
Bis auf Australien waren beim internationalen Begegnungsfest im und am Joseph-Haydn-Gymnasium alle Kontinente vertreten.

Mehr Sonne geht nicht: Am letzten Junitag geizte der Himmel wahrlich nicht damit und trieb die Temperaturen für das Begegnungsfest der Flüchtlingshilfe und des Ökumenischen Jugendtreffs am Joseph-Haydn-Gymnasiums auf über 30 Grad. Und dennoch: Mahr als 100 Kinder meisterten den Vivo-Parcours, ließen sich schminken oder bastelten Schmuck mit der Jugendkunstschule Senden. Dazu gab es drei glückliche Preisgewinner. Währenddessen suchten ihre Familien angenehmen Schatten in der Aula oder Mensa des Gymnasiums, teilt die Flüchtlingshilfe Senden mit.

Nachdem das Begegnungsfest durch den Musikverein Senden unter der Leitung von Lothar Esser mit einem Potpourri der Blasmusik gestartet war, folgten kurdische und arabische Musik, zu der Männer und Frauen jeweils in Gruppen tanzten – auch wenn der Schweiß bei allen ran. Unterstützt von der ASV-Jugend hatten dementsprechend die Helfer der Getränkeausgabe alle Hände voll zu tun. Leckeres, frisch zubereitetes Manakish vom Food-Truck der „Elben“ war neben Bratwurst und Pommes geeignet, den Salzhaushalt aufrecht zu erhalten, heißt es weiter.

Begeistert folgten die Augen der kleinen und großen Gäste dem unterhaltsamen, stets gut gelaunten Zauberer mit seinen verblüffenden Tricks oder ließen sich vom Ballon-Künstler einen „individuellen Schmuck“ anfertigen. Auf einer großen Weltkarte konnte jeder Teilnehmer sein Herkunftsland mit einem Sticker kennzeichnen. Und so wurde sichtbar, dass außer Australien alle Kontinente vertreten waren. Dementsprechend durften auch die afrikanischen Trommeln nicht fehlen.

„Senden ist und lebt bunt und nutzte hier die Chance zum fröhlich-ungezwungenen internationalen Beisammensein. All das war nur mit großartiger Unterstützung durch die Feuerwehr Senden und das DRK möglich, die in der prallen Sonne besonders schwer auszuharren hatten, auch wenn niemand behandelt werden musste“, so Hans Meckling, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe Senden. Mit der freundlichen und technisch professionellen Hilfe der Hausmeister der Gemeinde sei das Joseph-Haydn-Gymnasium mitten im Bürgerpark auch dieses Mal wieder ein idealer Ort zum Feiern gewesen. Viele helfende Hände vom Vivo-Team und unserer Neubürger machten dieses begeisternde Fest möglich. Es wird dort nicht das letzte Begegnungsfest gewesen sein, heißt es in der Mitteilung.

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