Literaturkurs präsentiert selbst verfasstes Kriminalstück
Mordfall mit Humor gemixt

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Mit schauspielerischem Können überzeugten die Mitglieder des Literaturkurses der Q1 des Joseph-Haydn-Gymnasiums bei der Aufführung des Krimis „Tatort Highschool“. Das Theaterstück hatten die Jugendlichen des Kurses selbst geschrieben und eigens produziert.

Montag, 01.07.2019, 17:00 Uhr
Mit Begeisterung und Können präsentierten die Jugendlichen des Literaturkurses von Jörg Bitting (vorne, 2.v.r.) ihr selbst verfasstes Theaterstück „Tatort Highschool“.
Mit Begeisterung und Können präsentierten die Jugendlichen des Literaturkurses von Jörg Bitting (vorne, 2.v.r.) ihr selbst verfasstes Theaterstück „Tatort Highschool“. Foto: juw

Ein ungeklärter Mordfall auf dem Abschlussball, zwei sehr unterschiedlich ermittelnde Beamte und dutzende Verdächtige, die ihre Motive zu verschleiern versuchen. Auch bei der diesjährigen Theateraufführung des Literaturkurses der Q1 des Joseph Haydn Gymnasiums fanden sich zur Freuden der Akteure rund 250 Besucher ein, um gespannt die Premiere des Stückes „Tatort Highschool“ zu verfolgen. Ein Mix aus Spannung und einer gehörigen Portion Humor bescherte den Schauspielern tosenden Applaus.

Das Besondere: Das Theaterstück hatten die Jugendlichen des Kurses selbst geschrieben und eigens produziert. „Angefangen haben wir mit Brainstorming. Nach kurzem Überlegen und Abstimmen kamen wir auf das Thema rund um die Highschool“, so Jörg Bitting, Lehrer am JHG und Leiter des Kurses. „Wichtig war uns hier vor allem, dass jeder seine Ideen und Vorschläge einbringen kann und dass wir gemeinsam zu einem Konsens kommen, der allen Beteiligten Spaß macht“.

Egal ob Cheerleader, Ermittler, Hausmeister, Austauschschüler oder „Debattierclub“: Während der circa eineinhalbstündigen Aufführung überzeugten die schauspielerischen Leistungen. Dabei war die Vorbereitung und Planung nicht immer einfach. „Wir haben so ziemlich alles selbst gemacht, von der Musik und der Beleuchtung bis hin zum Schreiben und Anfertigen des Bühnenbildes. Natürlich wurde es da vor allem in den letzten Wochen vor der Aufführung ein bisschen hektischer“, räumt Bitting lachend ein. Die größte Herausforderung sei jedoch die Selbstüberwindung gewesen. „Zuerst haben wir ein halbes Jahr lang die Grundlagen des Schauspieles behandelt und trainiert. Erst im Februar begann dann die Ausarbeitung des eigenen Stückes“.

Die Leistung der Schüler wurde am Ende der Aufführung nicht nur mit viel Beifall, sondern auch mit Spenden der Zuschauer belohnt. Das Geld soll zur Deckung der Produktionskosten genutzt werden und in die Abi-Kasse der Q1 fließen. Auch Frank Wittig, Direktor des JHG, zeigte sich von der Leistung des Kurses beeindruckt und stellte eine zweite Vorstellung grundsätzlich in Aussicht.

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