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Ein Jahr USA: Anton Geier ergattert Riesenchance

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Anton Geier beweist Mut und ergreift eine Riesenchance, indem er für ein Jahr in die USA geht. Der Neuntklässler hatte sich erfolgreich um ein Stipendium beworben.

Donnerstag, 04.07.2019, 16:48 Uhr
Nutzt eine Riesenchance: Stipendiat Anton Geier mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann sowie Schulleiter Frank Wittig (l.) und Lehrerin Theresia Espelage Weiß.
Nutzt eine Riesenchance: Stipendiat Anton Geier mit dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann sowie Schulleiter Frank Wittig (l.) und Lehrerin Theresia Espelage Weiß. Foto: Tobias Hertl

Es klingt fast wie eine Reise ins Ungewisse: Für ein Jahr fliegt Anton Geier aus Senden in die USA. Wann? Vielleicht Anfang, möglicherweise Ende Augst. In welche Stadt? Das steht nicht fest. Seine Gastfamilie? Noch unbekannt. Der 15-jährige Schüler des Joseph-Haydn-Gymnasiums ist trotzdem ganz entspannt. Bei den Organisatoren vom Parlamentarischen Patenschafts-Programm, kurz PPP, weiß er sich in guten Händen, heißt es in der Pressemitteilung. Sein Pate ist der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann , dem er jetzt von seinen Plänen und dem strengen Auswahlverfahren berichtete.

Seit 1983 vergibt der Bundestag Stipendien für ein Austauschjahr in Amerika. Nutzen können dies Schüler sowie junge Berufstätige. „Das Programm ist eine tolle Möglichkeit, Auslandserfahrungen in Amerika zu sammeln“, unterstrich Henrichmann. Die USA seien „nach wie vor unser wichtigster internationaler Partner“. Der CDU-Politiker ist überzeugt: Kontakte zwischen „normalen Menschen“ aus beiden Nationen helfen, Vorurteile abzubauen.

„Die Leute vom PPP kümmern sich, sie sind immer ansprechbar“, gibt sich Anton entspannt. Bei einem Vorbereitungsseminar in Berlin lernte er andere Stipendiaten kennen. Kontakt hat er auch zu einer jungen Olfenerin, die kürzlich begeistert aus dem Staate New York zurückgekehrt ist. „Ich bin einfach froh und glücklich“, wächst bei dem Gymnasiasten nun die Vorfreude.

Dabei ließen ihn der Gedanke, ein Jahr von Familie und Freunden getrennt zu sein, und die vielen Mitbewerber um ein Stipendium zwischendurch zweifeln. Seine Lehrerin Theresia Espelage Weiß, die ihn auf die Idee gebracht hatte, bestärkte ihn in seiner Bewerbung. „Wer es so weit geschafft hat, der kann es auch“, zeigte sich Henrichmann als Pate ebenfalls von seinem Schützling überzeugt. Der sieht in dem Austauschprogramm vor allem eines: „eine Riesenchance“.

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Bis zum 13. September sind Bewerbungen fürs kommende Jahr möglich.

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