Sendener Pfadfinder genießen Sommerlager in Hameln
Rätsel des verrückten Professors gelöst

Senden -

Spannende und abwechslungsreiche Tage verleben 50 Mädchen und Jungen aus Senden zurzeit im Pfadfinderlager in der Nähe von Hameln. Dort begegneten sie neben dem sagenumwobenen Rattenfänger auch einem verrückten Professor, der die Zeit rückwärts laufen ließ.

Montag, 22.07.2019, 13:10 Uhr aktualisiert: 23.07.2019, 14:30 Uhr
Gut gelaunt genießen 50 Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern das Pfadfinderlager in der Nähe von Hameln.
Gut gelaunt genießen 50 Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern das Pfadfinderlager in der Nähe von Hameln. Foto: Max Dittmann

Das Sommerlager ist der Höhepunkt im Jahresprogramm der Sendener Pfadfinder. Dieses Mal haben 50 Kinder und Jugendliche sowie deren Betreuer die Zelte in der Nähe von Hameln. Genauer gesagt, am idyllisch gelegenen Freibad „Süntelbad“. Von dort berichtet Max Dittmann :

Jeder der 14 Tage hält große und kleine Abenteuer bereit. Dazu gehören die abendlichen Feuerrunden, in denen gemeinsam gesungen wird und der Tag seinen Abschluss findet. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten in großer Runde und der dazugehörige gemeinsame Küchen- und Spüldienst sind fester Teil des Tages. Neben dem Lagerleben werden den Abenteurern einige Höhepunkte geboten: Bei „Schlag den Leiter“ mussten sie in kleinen Gruppen bei verschiedenen Spielen die Betreuer besiegen – beispielsweise im Wikingerschach, beim Leitergolf oder beim Würfelspiel. An den Selbstverpflegungstagen werden auch die Kleinsten zu großen Köchen. Sie planen ihre Mahlzeit, kaufen ein und bereiten alles auf offenem Feuer zu. Damit alle zwischendurch richtig sauber werden, ging es in der vergangenen Woche in ein nahe gelegenes Spaßbad. Die Stadt Hameln und ihre Sage um ihren Rattenfänger zogen ebenfalls, um Zivilisation zu schnuppern und das Open-Air-Musical „Rats“ anzusehen.

Soweit klingt alles nach einer schönen Zeit im Sommerlager – wenn am Donnerstabend nicht plötzlich der verrückte Professor vollends durchgedreht wäre und fleißig an seiner Zeitumkehrmaschine getüftelt hätte. Infolge dessen war der Freitag völlig auf den Kopf gestellt: Am frühen Morgen wurde die Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen, anschließend an der Feuerrunde gesungen und dann zu Abend gegessen. Der Tag lief also völlig verkehrt.

Um den Lauf der Zeitmaschine umzudrehen, mussten die Teilnehmer viele miteinander verknüpfte Rätsel lösen.

Um den Lauf der Zeitmaschine umzudrehen, mussten die Teilnehmer viele miteinander verknüpfte Rätsel lösen. Foto: Max Dittmann

Da das bedeuten würde, dass es in einer Woche wieder in die Schule geht und es morgens zum Abendessen keine Schokocreme gibt, hatten die Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder großes Interesse daran, den Zeitumkehrer des Professors zu zerstören. Dazu mussten sie viele miteinander verknüpfte Rätsel lösen, um schließlich den Umkehrer zu finden und den Not-Aus zu betätigen. Der Erfolg wurde am Samstag beim Bergfest mit köstlichem Buffet inklusive Bedienung durch die Leiter gefeiert.

Auch in dieser Woche geht es ereignisreich weiter. Unter anderem machen sich einzelne Stufen auf zur Zwei-Tages-Wanderung. Zusammen geht es noch ins „Rasti­land“ – einem kleiner Freizeitpark in der Nähe. Am Freitag (26. August) geht es wieder zurück nach Senden.

Während die Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder ihr Lager in Hameln verbringen, haben sich die Rover auf nach Kroatien gemacht und dort ihre Zelte aufgeschlagen. Ein ganz besonderes Abenteuer erleben fünf Sendener Pfadfinder, die sich auf nach Amerika zum Welt-Pfadfindertreffen „World Scout Jamboree“ gemacht haben.

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