Stadtranderholung in Senden
Dauerbrenner und Neulinge bilden das Team

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Ohne Ehrenamt keine Erholung für Kinder - die Bilanz nach der zweiten Woche.

Sonntag, 28.07.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 29.07.2019, 15:27 Uhr
Dieses Bild steht symbolisch für die zweite Woche: Wenn es möglich war, wurden die Aktivitäten in den Schattenbereich verlegt.
Dieses Bild steht symbolisch für die zweite Woche: Wenn es möglich war, wurden die Aktivitäten in den Schattenbereich verlegt. Foto: Andreas Krüskemper

Die Stadtranderholung am Pfadfinderhaus – für viele Kinder zwischen sechs und elf gehört die Woche in der Natur zu den Highlight des Jahres. Zwischen 15 und 28 ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass die Begeisterung anhält.

Zu den „Urgesteinen“ des Teams gehören Maria Kampmann und Tina Thieme , die beide bereits zum 17. Mal dabei sind. „Das Team ist wie eine Familie“, erklären sie unisono ihr anhaltendes Engagement. Mittlerweile ist auch alles eingespielt: „Jeder im Orgateam kennt seine Rolle. Man weiß, wann man einkaufen muss und wer welche Listen schreibt“, so Thieme. „Im Grunde ist es schon fast ein Selbstläufer“, ergänzt Kampmann. Was sie am meisten begeistert: „Egal, wie unterschiedlich die Kinder auch ticken, am Ende sind sie alle begeistert“, so ihre Beobachtung. Um Nachwuchs im Team brauchen sich die Ehrenamtlichen keine Sorgen zu machen. Mit Noee Teutemacher und Philipp Peil sind auch in diesem Jahr wieder zwei neue Teamer mit im Boot. Peil hat im vergangenen Jahr von einem Freund erfahren, dass dieser als Betreuer bei der Stadtranderholung dabei ist und sich entschlossen, dieses Jahr auch mitzumachen. Und er ist begeistert: Eigentlich wollte er nur die erste Woche mitmachen, hat sich dann aber entschieden, auch in der zweiten Woche dabei zu sein.

Stadtranderholung in Senden

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  • Stadtranderholung in Senden Foto: Andreas Krüskemper
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Anders war es bei Teutemacher: Die heute 13-Jährige ist jahrelang als Teilnehmerin dabei gewesen. „Ich war sehr traurig, als das im vergangenen Jahr nicht mehr ging, weil ich zu alt war“, erzählt sie. Ihre Mutter erkundigte sich daraufhin, ob es möglich sei, als Betreuerin mitzumachen. Und so gehört sie seit diesem Jahr zu den Teamern. Ab 13 Jahren kann man als Betreuer mitmachen, nach oben ist die Grenze offen. Aktuell liegt das Spektrum zwischen 13 und 70 Jahren.

Doch auch, wenn sich in den vergangenen 17 Jahren vieles eingespielt hat, muss man durchaus flexibel bleiben. So sind in dieser Woche zahlreiche Programmpunkte der Hitze zum Opfer gefallen und durch Wasserschlachten ersetzt worden. „Außerdem haben wir fast alle Aktivitäten von der Wiese in den Wald verlegt“, erläutert Bettina Langenfeld vom KuBuZ als Leiterin der Stadtranderholung.

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