„Street live“ am 31. August
Alle Geschmäcker und Generationen werden bedient

Senden -

Die zehnte Auflage nach dem Start vor 20 Jahren. Alle zwei Jahre heißt es „Street live“ in Senden. Und dessen Herz pulsiert als quirlige Musik-Meile.

Dienstag, 06.08.2019, 12:27 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 12:30 Uhr
Mitreißende Stimmung: Sendens Ortskern verwandelt sich bei Street live in eine Partyzone.
Mitreißende Stimmung: Sendens Ortskern verwandelt sich bei Street live in eine Partyzone. Foto: hh/di

Vielfalt bedeutet nicht Beliebigkeit. Wenn sich Senden am 31. August (Samstag) in eine Live-Musikmeile verwandelt, dann bekommt das Publikum ein breites stilistisches Spektrum geboten. Es reicht von Rudelsingen bis Rock, vom DJ, der „House“ und „Black Music“ auflegt, über Irish Folk bis Gospel. Eines haben aber alle Akteure, die das Kulturamt gebucht hat, gemeinsam: Sie sind Könner, die einen Qualitätsstandard erfüllen. „Street live“ feiert ein Jubiläum, und deshalb „haben wir uns ein bisschen was gegönnt“, sagt Günter Melchers , Leiter des kommunalen Kultur-Ressorts.

Wir haben uns ein bisschen was gegönnt.

Kulturamtsleiter Günter Melchers

Er meint das halb augenzwinkernd. Denn klar, die Gemeinde haut das Geld nicht ohne Grenzen raus für das Event, das vor 20 Jahren erstmals über die Bühnen ging und seitdem alle zwei Jahre, im Wechsel mit dem Lichterabend, Ende August Besucher aus nah und fern anlockt. Aber es wird auch nicht jeder Cent auf die Goldwaage gelegt. „Gute Musiker haben ihren Preis“, betont Melchers im Gespräch mit den WN. Hinzu kommt, dass Kontakte in die Szene und Akquisen, bei denen die „Chemie“ zwischen Band und „Booker“ passte, zu einem interessanten Line Up geführt haben.

Dabei gilt: Nicht nur unterschiedliche Geschmäcker, sondern auch alle Generationen werden bedient. Zum Beispiel die jungen Besucher, die den Rathaus-Vorplatz, mit Hilfe der DJs „Gilla“ und „El Gee“ in eine Partyzone verwandeln.

Bühnen im Ortskern und in Gaststätten

Was im Grunde für den ganzen Ortskern stimmen dürfte. Denn zur zehnten Auflage des Event-Klassikers (mit dessen Konzept die Gemeinde Senden anderen Veranstaltern um viele Nasenlängen voraus war) gehört wieder, dass die Bands, darunter lokale Formationen, auf vier Außenbühnen aufspielen, die sich im Herzen Sendens verteilen (Parkplatz Mertens, vor der Sparkasse, am Brunnen, Rathaus) und dieses pulsieren lassen.

Auch in den Gaststätten Journal, Niemeyers 1886 und Restaurant Zeus geht es zu handgemachter Musik kräftig ab. Die Betriebe halten kulinarische Stärkungen sowie unter anderem Bier, Wein und Cocktails bereit.

Zu den Protagonisten, die dem Kulturamtsleiter besonders am Herzen liegen, zählt „Purple Rising“ – eine Combo, die ganz dem Erbe von „Deep Purple“ verpflichtet ist. Kontraste dazu bilden das Konzert des „Ephata-Gospelchors“ in der Pfarrkirche St. Laurentius und das „Rudelsingen“ mit dem Team Rauterberg am Rathaus.

Zum Thema

Die Gemeinde erhebt als Veranstalter einen Kostenbeitrag in Höhe von sechs Euro, der neben Sponsoren und Gebühren der Beschicker einen Teil des Budgets deckt. Der Vorverkauf der Bändchen im Rathaus bei Tabak Balster und „my Store“ hat gerade begonnen.

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