Italienischer Abend am Spieker
Genuss stärkt Gemeinschaft

Ottmarsbocholt -

Der Italienische Abend ging in seine wohlschmeckende siebte Runde. Doch nicht allein der kulinarische Genuss stand im Mittelpunkt, sondern der Gemeinschaftsgeist in Ottmarsbocholt.

Sonntag, 18.08.2019, 13:20 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 18:04 Uhr
Nicht nur der kulinarische Genuss steht im Mittelpunkt des Italienischen Abends, sondern auch die Förderung des Gemeinschaftsgefühls und das gegenseitige Kennenlernen im „Dorf“.
Nicht nur der kulinarische Genuss steht im Mittelpunkt des Italienischen Abends, sondern auch die Förderung des Gemeinschaftsgefühls und das gegenseitige Kennenlernen im „Dorf“. Foto: Andreas Krüskemper

Schon von Weitem weht Besuchern der Duft frischer Pizza entgegen und führt sie direkt zum Spieker, Ottmarsbocholts „guter Stube“. Dort hat der Heimatverein am Samstag bereits zum siebten Mal zum Italienischen Abend geladen. Unterstützt wurden sie dabei vom „my Store“-Team, das mit italienischen Bio-Weinen die Getränkeversorgung übernahm.

„Mit den aufgebauten Zelten sind wir mit der Veranstaltung vom Wetter unabhängig“, betont Werner Welslau , Vorsitzender der Heimatvereins. Wie wichtig das ist, zeigt sich rund eine halbe Stunde später: Es beginnt zu nieseln. Auf die Zahl der Gäste hat das offenbar keinen Einfluss: Immer mehr Ottmarsbocholter sammeln sich am Backhaus des Spiekers. Vor der Ausgabestelle für Pizza bildet sich eine kleine Schlange. Drei Bäcker und fünf Zuarbeiter, die die Pizzen belegen, sind im Backhaus im Einsatz, um die Nachfrage zu stillen.

„Italienischer Abend“ in Ottmarsbocholt

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  • Am Ofen muss jeder Handgriff sitzen.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Rund 20 ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Foto: Andreas Krüskemper
  • Alle Generationen kommen auf ihre Kosten.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Südländische Flair ohne Sorgen über das Wetter beim Italienischen Abend.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Weitere Impressionen des Italienischen Abends.

    Foto: Andreas Krüskemper
  • Foto: Andreas Krüskemper
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  • Foto: Andreas Krüskemper
  • Foto: Andreas Krüskemper

Stefan Frie, selbst langjähriger Vorsitzender des Heimatvereins, erinnert sich: „Beim ersten Mal hatten wir nur zwei Bäcker und zwei Helfer, die die Pizzen ausgegeben haben, da haben die Gäste teilweise eine Stunde in der Schlange gestanden.“ Dieses Manko beim „Service“ wurde von den Veranstaltern ausgemerzt.

Viele ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz

Rund 20 ehrenamtliche Helfer sind im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. 200 bis 300 Pizzen gehen im Verlauf des Abends durch den Ofen. Ziel der Veranstaltung ist es jedoch nicht, Gewinn zu erzielen: „Wir haben darauf kalkuliert, die Kosten zu decken“, so Welslau. Wichtiger ist für den Heimatverein, den Zusammenhalt im Dorf zu festigen: „Durch die Neubaugebiete sind zahlreiche neue Einwohner dazuge-kommen. Mit dem Abend möchten wir die Möglichkeit bieten, dass sich alte und neue Ottmarsbocholter gegenseitig kennenlernen können.“

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