Zeltlager Senden in Oberfranken
Abenteuer und Zusammenhalt sorgen für „überragende“ Ferien

Fornbach/Senden -

Ob Schützenfest, Stationsspiel, Nachtwanderung oder Besuch des Freizeitparks Geiselwind: Das Zeltlager Senden bietet viel Action und Abenteuer, bis am Samstag die Heimreise angetreten wird.

Donnerstag, 22.08.2019, 06:00 Uhr
Ob gemeinsames Basteln, Schützenfest, Freizeitpark Geiselwind oder Nachtwanderung: Das Zeltlager in Oberfranken bietet viel Action und Abenteuer.
Ob gemeinsames Basteln, Schützenfest, Freizeitpark Geiselwind oder Nachtwanderung: Das Zeltlager in Oberfranken bietet viel Action und Abenteuer. Foto: Zeltager Senden

Das Zeltlager Senden verbringt zwei spannende Wochen im oberfränkischen Fornbach, die am Samstag mit der Rückkehr in Senden beendet sind. Hier nun ein weiterer Bericht aus dem Lagerleben:

Am Freitag ging es mit dem Stationsspiel in großem Schritten dem Wochenende entgegen. Die älteste Gruppe dachte sich spannende Spiele und Rätsel aus um die anderen Lagerteilnehmer auf die Probe zu stellen. Auf einem 12 km langen Kurs durch Oberfranken galt es die verschiedenen Aufgaben zu lösen. „Auch wenn die Strecke teilweise ziemlich steil war, hat uns der Ausblick wieder belohnt. Und die Aufgaben und Fragen haben echt Bock gemacht!“, sagte Niklas „Jerry“ Tork. Abends gab es dann Besuch aus Senden. Zunächst kamen die Ehrenbetreuer Martin Lintel-Höping und Katharina Röleke im Zeltlager an und wurden von allen herzlich begrüßt. Trotz der Anstrengungen durch das Stationsspiel wurde dann in der Nacht erfolgreich das Banner des Zeltlager Senden verteidigt. Gegen die aufmerksame Nachtwache hatten die sieben „Überfäller“ natürlich keine Chance.

Zeltlager Senden in Fornbach

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  • Chillen, Spannung, Action und Zusammenhalt: Zwei ereignisreiche Wochen verbringen die Teilnehmer des Zeltlagers Senden im oberfränkischen Fornbach.

    Foto: Zeltlager
  • Impressionen aus dem Zeltlager Senden.

    Foto: Zeltager Senden
  • Foto: Zeltlager
  • Foto: Lagerteam
  • Foto: Lager
  • Foto: Lagerteam

„Oh lal la, wir haben einen König“ schallte es am Samstag durch das Lautertal, nachdem am Samstag die neuen Regenten des Zeltlagers gekürt wurden. Im 168 Schuss aus der Tennisballkanone, die erstmalig zum Einsatz kam, fiel der Vogel durch Samuel Reimer zu Boden. Zusammen mit seiner Königin Stella Autering und dem Königspaar der Betreuer Patrick „Paddy“ Ewald und Tanja „Eule“ Leonard posierte das Quartett trotz erhöhten Wellenbetriebs gekonnt im Pool. Abends wurde das Buffet aufgebaut. Die leckeren Köstlichkeiten wurden erneut vom Küchenteam Andreas Sobbe, Leonie Wilbers und Benedikt Hernzel zubereitet und von der hungrigen Meute verspeist. Die Disko am Abend hauchte dem 42 Einwohner zählendem Dorf Fornbach nie gekanntes Leben ein. Ein krönender Abschluss des Tages war ein fulminantes Feuerwerk zu Ehren der Majestäten. „Wenn die zweite Woche genau so weiter geht wie die erste dann wird es ein überragendes Zeltlager. Kinder und Betreuer blicken gespannt auf die nächste Woche in der wir ganz bestimmt noch weitere Highlights erleben werden.“ Meinte Julian „Trucker“ Fernandes. Mit einem leckeren Brunch startete der Sonntag. Abgerundet wurde der Tag durch den traditionellen Gottesdienst.

Das Stadtspiel in der Studenten- und Europastadt Coburg brachte Spaß für Jung und Alt. Anhand von Fragen wie „Seht ihr Statuen auf dem Schlossplatz und wenn ja, wie viele“ erkundeten die Teilnehmer die historische Altstadt. Als Belohnung für die super Teilnahme gab es abends Stockbrot. Nachts gab es dann erneut „ungebetenen“ Besuch durch „Überfäller“ aus Senden, die das Banner jedoch abermals nicht erobern konnten. Dienstag wurde es dann sportlich. Beim traditionellen Völkerball-Turnier auf der nahen Wiese setzte sich das Siegerteam verdient durch. Die Nachwanderung am Abend in den verschiedenen Altersgruppen brachte zwar bei so manchem die Knie zum Schlottern, jedoch konnten alle Kinder beruhigt und gut schlafen.

Beim Besuch des Freizeitpark Geiselwind am Mittwoch war der „Pfahlbohrer“ die beliebteste Attraktion. Kinder und Betreuer konnten hiervon gar nicht genug bekommen. Bevor es nun am kommenden Samstag Richtung Heimat geht, wird ein Lagergericht durchgeführt, welches auf die mehr oder weniger schwerwiegenden „Verstöße“ der Kinder und auch der Betreuer zurückblickt.

„Es zeigt sich immer wieder, dass unsere Lagermottos sich bewahrheiten. Die Kinder, der Zusammenhalt, der Spaß, die anderen Betreuer das bedeutet für mich Sommer.“ Sagte der scheidende Lagerleiter Tobias „Piggy“ Kleuter. Leonie Wilbers, die nach 10 Jahren als Betreuerin und Küchenfee ihre Schuhe an den Nagel hängt, pflichtete bei: „Wir beide gehen mit einem weinendem und einem lachenden Auge. Das weinende, da wir das Lager und alles was damit zu tun hat bestimmt vermissen, aber wir wissen, dass die anderen Betreuer das Lager wunderbar weiterführen werden.“

Die Ankunft der Teilnehmer wird am Samstag (24. August) für circa 16 Uhr an der katholischen Kirche St. Laurentius Senden erwartet. Der genaue Zeitpunkt wird über Social Media bekannt gegeben. Nächstes Jahr wird es ins Saarland gehen. Nähere Informationen: www.zeltlager-senden.de

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