IHK und Wirtschaftsförderung Senden stellen „City-Monitor“ vor
Online-Präsenz noch ausbaufähig

Senden -

In Sachen Online-Präsenz gibt es für die Betriebe im Sendener Ortskern noch eine Menge Nachholbedarf, wenn sie sich dauerhaft im Wettbewerb behaupten wollen. Das ist ein Kernaussage des „City-Monitors“, den IHK und Wirtschaftsförderung gemeinsam erarbeitet haben.

Dienstag, 27.08.2019, 18:57 Uhr
Stellten den „City-Monitor“ für Senden vor: IHK-Referent Christian Korte und Sendens Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff
Stellten den „City-Monitor“ für Senden vor: IHK-Referent Christian Korte und Sendens Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff Foto: sff

Die positive Nachricht vorab: 58 Prozent der 96 Unternehmen im Sendener Ortskern betreiben mittlerweile eine eigene Webseite. Diese Quote liegt im bundesweiten Durchschnitt. Die weniger gute Kunde: Insbesondere bei der Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen über Facebook und Instagram besteht noch eine Menge Nachholbedarf. Das sind die Kernaussagen des „City-Monitors“, den IHK-Referent Christian Korte und Sendens Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff am Dienstag gemeinsam vor der Presse vorstellten. Nach Ibbenbüren und Lüdinghausen ist Senden die dritte Kommune, in der die IHK Informationen über die Online-Aktivitäten von insgesamt 450 Unternehmen im Ortszentrum systematisch erhoben und analysiert hat.

„Wir hoffen, dass mehr Unternehmen begreifen, wie wichtig die Online-Präsenz geworden ist. Auf Dauer bleibt nur der wettbewerbsfähig, der die Möglichkeiten der Online-Kommunikation auch nutzt“, hob Korte hervor. Der „City-Monitor“ zeige, wie sichtbar die im Ortskern und am Grete-Schött-Ring ansässigen Handels-, Dienstleistungs-, Gastronomie- und Handwerksbetriebe bereits seien.

Aktuell bieten lediglich zwölf Prozent der regional tätigen Unternehmen aus Senden einen Onlineshop an – bundesweit liegt die Quote bei 33 Prozent. Nur sieben Prozent verfügen über eine eigene App – im Bundesdurchschnitt sind es immerhin elf Prozent. Und während deutschlandweit 68 Prozent der Betriebe Facebook für die Kommunikation mit ihren Kunden nutzen, sind es in Senden – laut „City-Monitor“ – nur 37 Prozent der Gewerbetreibenden.

„Heutzutage macht sich der Kunde häufig vorab im Internet ein Bild über das Angebot und besucht im Anschluss die Geschäfte“, betonte Baßenhoff. Daher sei es gut, so die Wirtschaftsförderin, dass 92 Prozent der Unternehmen über einen sogenannten Google-My-Business-Eintrag verfügen, in dem Kunden wichtige Informationen wie Adresse und Öffnungszeiten finden. Nicht immer sei der Eintrag aber auf dem aktuellen Stand. „Wir haben öffentliches WLAN im Ortskern und ein flächendeckendes Glasfasernetz. Das Potenzial für den Ausbau der Online-Präsenz ist vorhanden“, betonte Baßenhoff.

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IHK und Wirtschaftsförderung präsentieren am Dienstag (3. September) um 19 Uhr die detaillierten Ergebnisse des „City-Monitors“ in der Fahrschule D4Drive, Münster­straße 49. Anmeldung bei Melanie Baßenhoff unter E-Mail: m.bassenhoff@senden-westfalen.

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