Tag des offenen Denkmals
Geheimnisse des Schlosses entdecken

Senden -

Der Verein Schloss Senden lädt anlässlich des Tages des offenen Denkmals am Sonntag (8. September) zu Führungen ein. Die Gäste haben die Gelegenheit, die Sanierungsmaßnahmen in Augenschein zu nehmen und in Bereiche vorzudringen, die Besuchern normalerweise verschlossen bleiben.

Dienstag, 03.09.2019, 14:50 Uhr
Am Tag des offenen Denkmals lädt das Schloss dazu ein, seine Geheimnisse zu entdecken.
Am Tag des offenen Denkmals lädt das Schloss dazu ein, seine Geheimnisse zu entdecken. Foto: Lennart Pieper

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag (8. September) öffnet Schloss Senden erneut seine Tore. Wie schon in den Vorjahren ist das Programm durch besondere Führungen geprägt, die Einblicke in sonst nicht zugängliche Räumlichkeiten bieten.

Vom mittelalterlichen Herrensitz zum Barockschloss, vom Internat zum Hotelbetrieb: Die Geschichte des Schlosses Senden ist von Umbrüchen geprägt. Gerade das 20. Jahrhundert sah eine Vielzahl von wechselnden Nutzungen, die ältere Sendener noch gut vor Augen haben, teilt der Verein Schloss Senden mit. Die Historikerin Bettina Knust wird diesen Wandlungen in ihren Führungen (12 und 15 Uhr) nachspüren. Ferner gibt eine Baustellenführung (17 Uhr) Gelegenheit, die Sanierungsmaßnahmen in Augenschein zu nehmen und in Bereiche vorzudringen, die Besuchern normalerweise verschlossen bleiben.

Tiefe Einblicke verspricht auch die Ausgrabungsstätte im Innenhof, auf der die angehende Grabungstechnikerin Daniela Quast und ihr Team von der LWL-Archäologie nach Hinweisen zur Frühgeschichte des Schlosses fahnden. Neben einem bunten Angebot an Speisen und Getränken wird in der Mittagszeit zusätzlich Live-Musik des Münsteraner Singer/Songwriters Phil Wood geboten.

Der Tag des offenen Denkmals wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisiert und findet bundesweit am zweiten Sonntag im September statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Tausende Denkmäler, von der Wasserburg über Kirchen und Mühlen bis hin zu Industrieanlagen, nehmen teil.

 

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