Ratsherr absolviert ersten Marathon
Laufen ähnelt der Politik

Senden -

Andreas Jülich hat seinen ersten Marathon gefinisht – als Mittfünfziger, der erst vor drei Jahren mit dem Laufen begonnen hat. Das Ratsmitglied erkennt Parallelen zwischen dem Absolvieren langer Distanzen und der Kommunalpolitik.

Mittwoch, 11.09.2019, 18:00 Uhr
Andreas Jülich.
Andreas Jülich. Foto: privat

Er zählt zum Kreis der Finisher: Andreas Jülich lief am Wochenende in Münster seinen ersten Marathon. Schon länger hatte ihn diese Herausforderung gepackt. Da der Schlüssel zum Marathon lange Trainingsläufe (28 bis 35 Kilometer) sind, ist der Wahl-Sendener an einigen Tagen bereits morgens um 5 Uhr gestartet. Dabei ist Jülich ein Spätberufener: Mit dem Laufen hat er erst 2016 begonnen, ging zunächst über fünf, dann über zehn Kilometer und Halbmarathons an den Start.

Höhepunkt seiner Laufkarriere war die volle Distanz in der Uni-Stadt. Auf der Strecke habe er viele Läuferinnen und Läufer aus Senden getroffen, denen er zu ihren Erfolgen gratuliert. Einen Vorbereitungslauf absolvierte er mit „Laufsport Senden“ – ein Kreis, in dem er auch wichtige Ratschläge erhielt. Nach 4:36:15 Stunden war er zufrieden am Ziel, in der Altersklasse 55 belegt er damit Platz 99.

Ansporn, weiter zu machen, obwohl es zwischen Kilometer 34 und 39 noch nicht ganz sicher nach einer Wiederholung aussah. Doch: „Hätte man mir im Zielbereich ein Anmeldeformular, ich hätte sofort unterschrieben.“ Der Termin für den Münster-Marathon 2020 stehe schon im Kalender.

Gemeinsamkeiten zwischen Marathon und Politik hat das UWG-Ratsmitglied auch schon entdeckt: „Beides ist keine Sprintveranstaltung , bis zum Ziel dauert es auch mal länger.“

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