Hundeverein Senden bei Deutscher Meisterschaft
Startplatz unter den Besten

Senden -

Das Ticket für die Deutsche Meisterschaft haben Teams des Hundevereins Senden schon gebucht. In Bayern gehen sie im Oktober auf Titeljagd.

Donnerstag, 12.09.2019, 06:00 Uhr
Fünf Teams aus Senden gehen bei der DM an den Start: Torsten Schmädicke (Lara), Birgit Rosenberger (Ben), Lisa Schwenicke (Lenny), Martina Lutz (Mona), Emily Schwartz (Bella).
Fünf Teams aus Senden gehen bei der DM an den Start: Torsten Schmädicke (Lara), Birgit Rosenberger (Ben), Lisa Schwenicke (Lenny), Martina Lutz (Mona), Emily Schwartz (Bella). Foto: Stefanie Schwartz

Ab in den Süden, unter diesem Motto geht es für fünf Agility-Teams aus Senden zu den Deutschen Meisterschaften nach Bayern. Sie gehören zu den Besten in ihrer Region und haben erfolgreich Punkte in der Turniersaison gesammelt. Zuletzt heimsten die Sendener gerade den Mannschaftspokal NRW ein.

Der IRJGV (Internationaler Rasse- Jagd und Gebrauchshunde-Verband) gliedert sich bundesweit in fünf Regionen, in denen pro Jahr je neun Turniere stattfinden. Die nominierten Teams gehen in Waldstetten am 6. Oktober an den Start. Die Sendener Ortsgruppe bietet mehrmals wöchentlich Agility Training für alle Leistungsstufen an. Für einen kleinen Verein mit gerade mal 70 Mitgliedern ist es ein großer Kraftakt, ein qualifiziertes Training auf so hohem Leistungsniveau anzubieten. O-Ton Martina Lutz (Vereinsvorsitzende): „Wir haben nicht nur sehr gute Trainer, die ehrenamtlich hervorragende Arbeit leisten, wir sind auch eine kleine Gemeinschaft, in der die erfolgreichen Agility Läufer ihr Wissen an junge Läufer weitergeben.“

Stolz blickt sie auf Erfolge der Vergangenheit zurück. So konnte Senden in 2012 bereits einmal die Deutsche Meisterschaft gewinnen und im letzten Jahr den dritten Platz belegen. Ergänzend fügt sie hinzu, dass das Erreichen der Qualifikation schon ein großer Erfolg ist.

Der Parcours bei der Deutschen Meisterschaft besteht aus 20 Hindernissen. Wie sie angeordnet werden entscheidet der Wertungsrichter. Eine feste Abfolge gibt es nicht. Bei jedem Turnier variieren die Parcours. Ähnlich wie im Reitsport bewältigen die Hunde verschiedene Sprünge wie Weitsprung oder den Sprung durch einen Reifen. Der Hundeführer zeigt ihnen aber auch den Weg durch Tunnel, über Rampen, Wippen oder das wohl bekannteste Hindernis im Hundesport, die A-Wand. Fehlerpunkte fallen etwa an, wenn Stangen gerissen werden oder ein Hund ein Hindernis verweigert. Der sportliche Erfolg der Agility Sparte spiegelt immer die Qualität der Teams wider. Faires Training, Spaß am Sport und immer offen sein, den Hund bestmöglich durch den Pacours zu leiten, ist das Erfolgsmotto von Trainerin Lisa Schwenecke.

Der Grundstein wird hier in der Sparte Erziehung/Unterordnung gelegt. So müssen alle Teams erfolgreich die Begleithundeprüfung und zwei Agility Leistungsprüfungen absolviert haben. Die Begleithundeprüfung ist die Basis einer guten Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer. Trainerin Ulla Foschepoth verweist auf die hohe Anzahl an Teams, die in diesem Jahr die Begleithundeprüfung absolviert haben. Sie alle haben sowohl in der Stadtprüfung als auch auf dem Platz bewiesen, dass ihre Hunde in Alltagssituationen ein gutes Bild vermitteln.

An dieser Stelle wünscht sich der Verein mehr Unterstützung durch die Gemeinde. Gewünscht wäre ein Erlass der Hundesteuer für die Hundehalter, die erfolgreich die Begleithundeprüfung bestanden haben, so wie es in vielen anderen Städten praktiziert wird.

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