Wetter als einzige Unwägbarkeit
Bürgerbrunch braucht den „Segen von oben“

Senden -

Beim Bürgerbrunch ist alles vorbereitet: Die Bevölkerung samt Vereinen, Initiativen und Nachbarschaften wurde informiert, die Bierzeltgarnituren für die lange Tafel im Ortskern stehen bereit – einzig das Wetter entpuppt sich als Unwägbarkeit. Wenn es zu sehr „plästert“, fällt das Freiluft-Event flach.

Dienstag, 01.10.2019, 20:54 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 09:44 Uhr
Absperrungen weisen auf der Herrenstraße schon auf den Bürgerbrunch am Donnerstag hin.
Absperrungen weisen auf der Herrenstraße schon auf den Bürgerbrunch am Donnerstag hin. Foto: di

Der Bürgerbrunch lebt von der Beteiligung durch Sendens Einwohner, Vereine, Initiativen und Nachbarschaften – und vom Wetter. Denn bei aller generalsstabsmäßigen Vorbereitung und bei allem Trommeln bei den Bürgern: Ohne den „Segen von oben“ kann das Freiluft-Spektakel nicht stattfinden. Weshalb Gerd Stephany und seine Mitstreiter vom „Netzwerk Senden“ mit besonderer Aufmerksamkeit die Vorhersagen verfolgen.

Ortskern als Adresse der Gastlichkeit

Am Donnerstag (Tag der deutschen Einheit) soll sich das Herz Sendens in eine Adresse der Gastlichkeit verwandeln. Wer immer es mag, soll sich an der langen Tafel niederlassen. Kulinarisches, Kommunikation und Kultur treffen dort aufeinander.

Von 11 bis 16 Uhr wird gegessen, gequatscht und relaxt. Kulturelle Darbietungen sind willkommen. Für Sound und Stimmung sorgt beispielsweise ein DJ, den Stephany für den Bereich seines Frisör-Salons akquiriert hat. Auch was die Stärkung der Brunch-Besucher betrifft, zeichnet sich ab, dass nicht nur einzelne Gäste oder Vereine – darunter Schützen und der Heimatverein Senden – aktive Gastfreundschaft pflegen, sondern auch heimische Betriebe. So will zum Beispiel Familie Halsbenning aus Wierling die frischen Bio-Eier ihres Hofes beisteuern.

Vielfalt bei kulinarischen Genüssen

Es darf aber auch etwas exotischer sein. Beim kulinarischen Crossover sind dem Buffet an den Bierzelttischen keine Grenzen gesetzt. Ebenso wie bei Herkunft, Sprache und Religion. Sendens Vielfalt soll sich treffen und sich austauschen, hoffen die Veranstalter vom Netzwerk Senden. Sie sind nicht Gastgeber, denn der Bürgerbrunch gleicht einer „Bottle-Party“, bei der jeder Gast etwas im Gepäck hat, um den Fundus aufzustocken. Die Bierzeltgarnituren werden vom Verein Netzwerk Senden rechtzeitig aufgebaut. Es sei denn starker Regen macht einen Strich durch die Planung.

Spendenaufruf für die Sendener Tafel

Was auch deshalb schade wäre, weil der Bürgerbrunch nicht nur der Gruppendynamik in den Senden dienen, sondern einen guten Zweck erfüllen soll. Unter dem Motto „Tafeln für die Tafel“ werden Spenden für den gemeinnützigen Verein gesammelt, der dringend Geld benötigt, um Ersatz für das defekte große Kühlfahrzeug anzuschaffen.

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