Bürgerbrunch auf Herrenstraße
Sendens Wir-Gefühl stärken und Kontakte pflegen

Senden -

Ein paar Schauer trübten weder die Stimmung noch ließ das wechselhafte Wetter den „Bürgerbrunch“ ins Wasser fallen. Das „Netzwerk Senden“ bot den Rahmen für die Pflege von Gastfreundschaft und Kontakten.

Freitag, 04.10.2019, 15:04 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 17:54 Uhr
Mit Limo und Prosecco im Gepäck: Beim Bürgerbrunch standen Austausch und Begegnung im Vordergrund. Für kulinarische Abwechslung sorgten die Gäste selbst.
Mit Limo und Prosecco im Gepäck: Beim Bürgerbrunch standen Austausch und Begegnung im Vordergrund. Für kulinarische Abwechslung sorgten die Gäste selbst. Foto: juw

Es ist Donnerstag, 9 Uhr morgens, am Tag der deutschen Einheit. Der Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes. Überall spiegeln sich vereinzelte Sonnenstrahlen auf den sonst so verregneten Straßen Sendens. Das Wetter scheint dem geplanten „Bürgerbrunch“ des Vereines „Netzwerk Senden“ einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Doch zwei Stunden später, zum offiziellen Beginn ab 11 Uhr, ist das Bangen vorbei: Überall auf der Herrenstraße finden sich bereitgestellte Tische und Bänke, die sich immer weiter füllen. Neben zahlreichen Bürgern aus Senden und der Umgebung sind auch der Heimatverein, ein Schützenverein und die KFD-Frauen vor Ort.

Von Quiche bis Zimtschnecken: Vielfalt an der langen Tafel

Die Atmosphäre ist gelassen, jeder erfreut sich an den mitgebrachten Speisen der anderen. Egal ob Quiche, Zimtschnecken oder frische Bio-Eier, das entstandene „Buffet“ lässt so manche Freude aufkommen. Es werden Fotos gemacht, Geschichten erzählt, Freunde und Bekanntschaften getroffen – ein entspanntes Treiben.

Bürgerbrunch in Senden

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  • An der langen Tafel wurden Gastlichkeit und Austausch gepflegt.

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  • Viele Tische in der Herrenstraße waren besetzt.

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  • Entspannte Atmosphäre herrschte beim Bürgerbruchn.

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  • Bilden den Kern des Orga-Teams: Gregor Leydag (l.) und Gerd Stephany.

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  • 300 Bio-Eier steuerte Familie Halsbenning von ihrem Hof bei.

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Auch ein Zweck der Aktion ist Thema der Gespräche. Unter dem Motto: „Tafeln für die Tafel“ soll das Bürgerbrunch nicht nur die Sendener untereinander näherbringen und einen Austausch ermöglichen, sondern auch die Finanzierung eines neuen Kühlwagens für die Sendener Tafel unter-stützen. Spendenkörbe wer-den umhergereicht und großzügig gefüllt.

Doch auch abseits der insgesamt 40 aufgestellten Tische findet sich gute Laune trotz kalten Wetters. Dazu trägt ein DJ an der Einfahrt zum Parkplatz Mertens bei, der die musikalische Untermalung des Geschehens beisteuert. Auch Familie Halsbenning trägt zum Gelingen bei. Ihre Bio-Eier, die auf einer mobilen Kochstation frisch gekocht wurden, fanden flotten Absatz. Schon gegen 12 Uhr waren 120 Eier auf den Tellern gelandet. Was die „Tafel“ freut, denn pro Stück wurden 50 Cent als verpflichtende Spende für den gemeinnützigen Verein fällig.

Als Veranstaltung fest etablieren

Bis in den Nachmittag herrscht reges Treiben im Ortskern. Das anfängliche Bangen um das Wohlwollen des Wetters scheint so längst in Vergessenheit geraten zu sein. Die Bänke füllen sich weiter und es kommen neue Gespräche zustande.

„Unser Wunsch ist es, den Bürgerbrunch als alljährliches Event am 3. Oktober fest zu etablieren und die Leute dafür zu begeistern“, betont Gerd Stephany vom Orga-Team des „Netzwerkes Senden“.

Die Chancen stehen dafür gut. Man wünsche sich nur fürs nächste Mal besseres Wetter beim Bürgerbrunch in Senden.

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