Ausstellungseröffnung im Sendener Rathaus
KuKiS zeigen über 100 Kunststücke

Senden -

Mit Temperament und ganz viel Leidenschaft ging es im Rathaus zu, als am Freitagabend die Jahresausstellung der Kunst- und Kulturinitiative Senden (KuKiS) mit einem argentinischen Tango eröffnet wurde.

Sonntag, 06.10.2019, 13:12 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 17:54 Uhr
Nach einem argentinischen Tango wurde die Ausstellung unter anderem von Bürgermeister Sebastian Täger eröffnet.
Nach einem argentinischen Tango wurde die Ausstellung unter anderem von Bürgermeister Sebastian Täger eröffnet. Foto: Susanne Nagel-Eckey

Mit Temperament und ganz viel Leidenschaft ging es im Rathaus zu, als am Freitagabend die Jahresausstellung der Kunst- und Kulturinitiative Senden (KuKiS) mit einem argentinischen Tango eröffnet wurde. Inmitten der Kunstwerke und hoch interessierter Zuschauer boten Katja Usunov und Christian Vaccaro von der Münsteraner Tanzschule/Kulturverein „Tango Pasión“ eine hinreißende Show mit Romantik und Emotion, Tango Waltz und Milonga. Und das würdigte auch Iris Weintz, Vorsitzende der KuKiS, bei ihrer Begrüßungsrede. Sie bedankte sich bei den Tänzern für den „tollen argentinischen Tango“ und bei Bürgermeister Sebastian Täger für das Überlassen der Räumlichkeiten. Dann bereitete sie das Publikum mit einigen Erläuterungen zu den Kunstwerken vor.

In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Täger die wieder einmal hohe künstlerische Qualität der ausgestellten Werke und stellte fest, dass die KuKiS mit ihrem bunten Angebot seit vielen Jahren einen festen Bestandteil des Sendener Kulturangebots darstellen. „Freuen Sie sich mit mir auf den Rundgang,“ rief er zur Betrachtung der Ausstellung auf.

Jahresausstellung der KuKiS

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  • Foto: Susanne Nagel-Eckey
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Mehr als 100 Kunstwerke, entstanden in der Kursen und Workshops des vergangenen Jahres, sind im Rathaus ausgestellt. Im kleinen Sitzungssaal und Foyer gibt es die Aquarelle aus den Kursen um Anne Peltzer. Realistische Landschaften Gebäude, Städte und Dörfer lösen sich zum Rand hin plötzlich auf, zerfallen in Puzzleteile oder Fransen an den Rändern des außergewöhnlichen Malgrunds Wellpappe völlig aus. „Wir haben uns gefragt, wie viel von dem Motiv braucht man, um das Ganze zu erkennen“, erklärte Peltzer, „denn erst Auge und Gehirn vervollständigen zum Bild.“

Im großen Saal hängen farbenfrohe, teilweise großformatige Bilder in Acryl und Öl, aber auch filigrane Werke in Aquarell und Buntstift. Auf schwarzen Stelen stehen Exponate aus Stein aus dem Bildhauer-Workshop. Ein großer Bereich ist dem Thema „Stillleben“ von der Projektgruppe der Kunstwerkstatt gewidmet. In ganz unterschiedlichen Techniken wie Collage, Malerei, Fotografie und Montage haben sich die Künstlerinnen dem eigentlich „altbackenen“ Thema angenähert. So wird der Betrachter bei der Glasglockenskulptur „Eins von jedem“ aufgefordert, in jeder Glocke jeweils ein Detail aus den anderen zu suchen.

Großes Interesse zogen die Ikebana-Arbeiten auf sich, wie die „Herbstimpressionen“, die auf dem Tresen im Foyer wunderbar mit der Malerei des Herbstbaums im Hintergrund harmonieren. Die Kurse mit der Ikebana-Meisterin Mechthild Hartz-Riemann sind noch recht neu, aber sehr erfolgreich ins KuKiS-Programm aufgenommen worden.

Beim Aufbau der Ausstellung musste in diesem Jahr ein zwischenzeitlicher Umbau mit eingeplant werden, denn am Dienstag wird in den Räumen eine Ratssitzung stattfinden. Daher werden die Bilder in der Raummitte eher „luftig“ auf Staffeleien präsentiert, die sich schnell wegräumen lassen.

Die Kunststücke sind noch bis Sonntag (13. Oktober) zu betrachten, täglich zu den Öffnungszeiten des Rathauses und zusätzlich noch am Samstag und Sonntag zum Kunstcafé von 15 bis 18 Uhr.

Und sollte der argentinische Tango ein besonderes Interesse geweckt haben – die KuKiS plant eine Zusammenarbeit mit den Ehepaar Usunov/Vaccaro, wahrscheinlich in Form eines Tango-Workshops am Wochenende.

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