Architekt stellt Planung für 25 Wohneinheiten im Strontianitfeld vor
„Marktgerechtes Bauprojekt“

Ottmarsbocholt -

Im Ottmarsbocholter Wohngebiet Strontianitfeld soll ein Gebäudekomplex mit fünf Baukörpern und insgesamt 25 Wohnungen – darunter fünf sozial geförderte – entstehen. Architekt Sascha Werth stellte die Planung am Donnerstagabend im Bezirksausschuss öffentlich vor.

Freitag, 11.10.2019, 12:28 Uhr aktualisiert: 11.10.2019, 18:50 Uhr
Auf der rund 2500 Quadratmeter großen Grünfläche im „Strontianitfeld“ soll ein Komplex mit insgesamt 25 Wohneinheiten und Tiefgarage entstehen.
Auf der rund 2500 Quadratmeter großen Grünfläche im „Strontianitfeld“ soll ein Komplex mit insgesamt 25 Wohneinheiten und Tiefgarage entstehen. Foto: sff

Klare Zustimmung erntete Sascha Werth am Donnerstagabend, als er dem Bezirksausschuss Ottmarsbocholt seine Bauvorhaben für das Wohngebiet Strontianitfeld vorstellte. Auf einer rund 2500 Quadratmeter großen Freifläche möchte der Architekt fünf Häuser mit insgesamt 25 barrierefreien Wohneinheiten errichten. Ursprünglich sollte auf dem Areal ein Wohnprojekt für Senioren und Menschen mit Unterstützungsbedarf entstehen. Die Gemeinde rückte von diesem Vorhaben ab, weil im Zuge des Neubaus von Haus Davert ein entsprechendes Projekt in der Trägerschaft des Sozialwerkes St. Georg am Davertweg geplant ist ( WN berichteten).

Nach Werths Worten sollen zehn Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen mit 52 Quadratmetern und zehn Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen mit 67 Quadratmetern sowie fünf große Wohnungen (84 bis 97 Quadratmeter) mit viereinhalb Zimmern entstehen. Fünf Wohnungen verschiedener Größe werden sozial gefördert. Jeweils zehn Einheiten werden über den freien Markt vermietet beziehungsweise als Eigentumswohnungen verkauft. Ein Ziel des Projektes sei es, führte Werth aus, sowohl über die Finanzierung beziehungsweise die Mietpreisgestaltung als auch über die unterschiedlichen Größen der Wohnung eine größtmögliche Vielfalt anzubieten.

So soll der neue Baukomplex im Strontianitfeld aussehen. Die 25 Wohnungen sollen im Sommer 2021 bezugsfertig sein.

So soll der neue Baukomplex im Strontianitfeld aussehen. Die 25 Wohnungen sollen im Sommer 2021 bezugsfertig sein. Foto: Sascha Werth

„Wir wollten keine riesen Blechlawine vor den Häusern erzeugen“, betonte der Architekt. Deshalb entstehe unter dem Komplex eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen. Fünf weitere Parkplätze sollen auf dem Grundstück untergebracht werden. Somit würden in der Summe 35, statt der baurechtlich geforderten 25 Stellplätze, eingerichtet werden.

Rolf Laukemper (parteilos) wollte wissen, ob es möglich sei, die Zahl der sozial geförderten Wohnraum zu erhöhen. Werth verwies darauf, dass deren Anteil schon „relativ hoch“ sei. Denn neben den im Strontianitfeld vorgesehenen fünf Einheiten baut der Architekt sechs weitere im Wohngebiet Sudendorp. Darüber hinaus plant St. Georg nach dem Abriss von Haus Davert und der Trauerhalle ebenfalls zehn sozial geförderte Wohnungen am Davertweg.

„Das Verhältnis der verschiedenen Wohnelemente im Strontianitfeld ist passend“, pflichtete der Ausschussvorsitzende Patrick Alfs (CDU) bei. „Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.“ Der Mix aus geplanten Eigentumswohnungen, sozial geförderten und frei finanzierten Mietwohnungen sei „marktgerecht“, hob Bürgermeister Sebastian Täger hervor. Es sei Nachfrage nach Eigentumswohnungen vorhanden, „von Leuten, die sich kleiner setzen wollen“.

„Wenn alles reibungslos läuft, können wir im zweiten Quartal 2020 mit der Baumaßnahme beginnen“, erklärte Werth auf WN-Nachfrage. Demzufolge wären die neuen Wohnungen im Sommer 2021 bezugsfertig.

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