Schenkwaldspielschar: Etliche Vorstellungen schon ausverkauft
Ansturm aufs Theater

Ottmarsbocholt -

Die Karten für die insgesamt neun Aufführungen des neuen Stücks der Schenkwaldspielschar sind heiß begehrt. Zwei Drittel aller Plätze wurden bereits beim zentralen Ticketverkauf vergeben. Wer noch nicht „gebucht“ hat und den Schwank „Ehpoor Voss schoolt üm“ erleben möchte, sollte sich also sputen.

Donnerstag, 24.10.2019, 14:08 Uhr
Die Proben lassen bereits erahnen, dass es im November wieder viel zu lachen geben wird. Die Nachfrage nach Karten für die plattdeutsche Komödie der Schenkwaldspielschar ist riesig.
Die Proben lassen bereits erahnen, dass es im November wieder viel zu lachen geben wird. Die Nachfrage nach Karten für die plattdeutsche Komödie der Schenkwaldspielschar ist riesig. Foto: ure

Das Interesse der Bevölkerung am plattdeutschen Theater ist enorm. Beim Vorverkaufsstart für das diesjährige Stück „Ehpoor Voss schoolt üm“ sind der Schenkwaldspielschar die Karten förmlich aus den Händen gerissen worden, sodass etliche Vorstellungen bereits restlos ausverkauft sind. Man sei von der großen Nachfrage quasi überrannt worden, berichtete der zweite Vorsitzende Werner Althoff auf WN-Nachfrage. Und Regisseur Adalbert Willeke hat „solch einen Ansturm bislang noch nicht erlebt“. Für die Aufführungen ganz am Anfang der Spielzeit (begonnen wird am 8. November) sind aber noch eine größere Anzahl von Plätzen frei.

Zwei Drittel aller Karten gingen bereits beim zentralen Ticketverkauf im Spieker am 13. Oktober weg. Für die traditionellen Vorverkaufsstellen bei „my store“ und in der Gaststätte Vollmer bedeutet das eine erhebliche Erleichterung. „Die haben ja früher am ersten Tag nichts anderes zu tun gehabt, als Karten zu verkaufen“, weiß Althoff aus Erfahrung. Da musste seinerzeit eigens eine Person für abgestellt werden. Da dies dem Geschäft und der Gaststätte nicht länger zuzumuten war, hatte die Schenkwaldspielschar jetzt im zweiten Jahr den größten Andrang mit einem zentralen, dreistündigen Termin im Spieker abgefangen. „Und trotzdem standen die Leute dann am Montagmorgen in aller Herrgottsfrühe auch bei ,my store‘ noch an. Es ist unglaublich“.

Erfüllen konnte Geschäftsinhaberin Monika Brinkmann die Kartenwünsche zunächst nicht, weil die am Sonntag übrig gebliebenen Tickets noch nicht zu ihr gebracht worden waren. „Dass sich der Run vom Sonntag hier unvermindert fortsetzen würde, damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet“, berichtet Althoff. Nach einem Anruf von Brinkmann „waren wir dann aber flugs zur Stelle“, sodass von den Wartenden niemand unverrichteter Dinge weggeschickt werden musste.

Der vorgeschaltete Vorverkaufstermin im Spieker bringt zusätzlich zur Entlastung von „my store“ und der Gaststätte Vollmer auch für das Publikum einen gewichtigen Vorteil mit sich. Vorher waren die Karten in der Form auf beide Verkaufsstellen aufgeteilt worden, dass die eine alle geraden und die andere alle ungeraden Stuhlreihen bekam.

„Das Zusammensitzen von Gruppen war somit nur nebeneinander innerhalb einer Reihe möglich“, beschreibt der zweite Vorsitzende die Auswirkungen. Weil im Spieker nun aber das gesamte Kontingent verfügbar ist, ist auch eine andere Konstellation möglich. Nämlich die des hintereinander Sitzens. „Es ist doch vielleicht schöner, wenn jeweils fünf Personen hintereinander sitzen als zehn Personen nebeneinander“.

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Ab 8. November wird an drei aufeinander folgenden Wochenenden jeweils freitags, samstags (jeweils 19.30 Uhr) und sonntags (jeweils 16 Uhr) gespielt. Restkarten sind bei „my store“ und in der Gaststätte Vollmer zu haben.

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