Bürgerbus biegt auf kostengünstigeren Weg ein
Ersatz für das Ersatzgefährt nimmt Fahrt auf

SendeN -

Der Ersatz des Ersatzes ist da: Der Bürgerbusverein Senden verfügt jetzt über ein Fahrzeug, das er mehrere Monate lang nutzen kann. An den Details für eine Neuanschaffung nach dem Unfall vom September feilt der Verein gerade.

Dienstag, 05.11.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 05.11.2019, 19:14 Uhr
Fahrdienstleiter Reinhard Stach (l.) übergibt den „neuen“ Ersatz-Bürgerbus an Fahrer Dieter Tschernay
Fahrdienstleiter Reinhard Stach (l.) übergibt den „neuen“ Ersatz-Bürgerbus an Fahrer Dieter Tschernay Foto: Bürgerbus e.V.

Seit dem schweren Unfall im September kam in Senden ein Leih-Bürgerbus zum Einsatz, der seine Zwecke sicher auch in Anbetracht der Situation gut erfüllte. Der Leih-Bürgerbus wurde von verschiedenen Bürgerbus-Vereinen im Kreis Coesfeld, unter anderem auch vom Bürgerbus Senden e. V., angeschafft, um damit eine Nutzungsoption für den kurzfristigen Ausfall des eigenen Busses zu haben. Allerdings ist der Einsatz dieses Leih-Busses mit beachtlichen Kosten verbunden, die über einen längeren Zeitraum hinweg einfach zu hoch sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Bürgerbus-Vereins.

Kostengünstigere Ersatzlösung

In Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) und in Abstimmung mit der Gemeinde Senden wurde jetzt ein anderer Ersatz-Bürgerbus angeschafft, der bei einer absehbaren mehrmonatigen Nutzung eine kostengünstigere Lösung ermöglicht. Der Ersatzbus wird bis zur Lieferung des fabrikneuen Bürgerbusses eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen gebrauchten Mercedes Sprinter, der sich in einem sehr guten Zustand befindet und allen Komfort des alten Bürgerbusses hinreichend gewährleistet. Der technische Zustand des neuen Ersatzbusses wurde in den vergangenen Tagen durch einen Sachverständigen überprüft, so dass gewährleistet ist, dass das Fahrzeug einem sicheren und sachgerechten Einsatz gerecht wird. Wenige festgestellte leichte Mängel wurden durch eine Vertragswerkstatt beseitigt. Pünktlich zur Inbetriebnahme am Montag hatten es die Technikleute des Bürgerbusvereins auch geschafft, in eigener Regie das bewährte elektronische Fahrgasterfassungssystem mit Fahrkartendrucker zu installieren. Dem gewohnt komfortablen Service im Bürgerbus Senden steht somit nichts mehr im Wege, heißt es weiter.

Offene Fragen bei der Neuanschaffung klären

In Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung Senden und der RVM erwartet der Vorstand des Bürgerbusvereins Senden die Auftragserteilung für die Produktion des gänzlich neuen Bürgerbusses bis zum 19. Dezember. Bis dahin sind auch die noch offenen Fragen, etwa zur Abrechnung, Finanzierung, Versicherung oder Zuschüssen endgültig zu klären. Die Auslieferung des fabrikneuen Bürgerbusses wird dann für das dritte Quartal 2020 erwartet.

Der Bürgerbus-Verein ergänzt, dass der Bus aus Kostengründen ohne die Werbung an den Außenflächen fährt. Der neue Bus wird im kommenden Jahr aber wieder mit Werbeflächen von der Gelsenwasser AG, der LVM Versicherung und der Sparkasse versehen sein.

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