Sendener Gymnasiasten testen ihre Grenzen aus
Knobeln, Kopfzerbrechen und neue Kontakte knüpfen

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Vier JHG-Schüler stellten sich besonderen Herausforderungen: Sie durften an Akademien teilnehmen und Themen vertiefen, die sie wirklich interessieren. Ganz neben entstanden Freundschaften mit Gleichgesinnten.

Montag, 09.12.2019, 16:12 Uhr aktualisiert: 11.12.2019, 18:20 Uhr
Vier JHG-Schüler stellten sich besonderen Herausforderungen: Jan Buerbank (v.l.), Mika Farwick, Lennard Kasberg und Merle Lück.
Vier JHG-Schüler stellten sich besonderen Herausforderungen: Jan Buerbank (v.l.), Mika Farwick, Lennard Kasberg und Merle Lück.

Verwesende Rattenkadaver inspizieren, hochkomplizierte, High-Tech Computerchips programmieren, einen möglichst widerstandsfähigen Menschen entwickeln oder in die Rolle der Juristen schlüpfen und ein Gerichtsurteil fällen: Nach trockenem Büffeln für die Schule hört sich das keineswegs an. Und doch waren die Ferien von vier Überfliegern des Joseph-Haydn-Gymnasiums gespickt von Knobeln und Kopfzerbrechen – das mag sich für den ein oder anderen Schüler nach einem schaurigen Albtraum anhören. Nicht aber für Merle Lück , Mika Farwick , Lennard Kasberg und Jan Buerbank. Sie nahmen in einem Zeitraum von jeweils zehn bis 16 Tagen in über ganz Deutschland verteilten Standorten zu unterschiedlichsten Themenschwerpunkten erfolgreich an den Juniorakademien NRW oder an der Deutschen Schülerakademie teil.

„Diese Zeit wird mir für immer unvergessen bleiben!“, ist sich der 16-jährige Jura-Enthusiast Jan Buerbank sicher. Neben der Arbeit mit dem Gesetzestext, wie es auch an Universitäten Gang und Gäbe ist, ließen vor allem kursübergreifende Debattier-Clubs und Koreanisch-Angebote Freundschaften zwischen den ähnlich engagierten Jugendlichen entstehen und so Persönlichkeiten wachsen.

„Eine unvergessliche Zeit“, war es auch für Merle Lück, die nicht nur lernte, wie ein zerbrechliches Ei einen Sturz aus sechs Metern Höhe so heile wie möglich übersteht, sondern auch ihre Englischkenntnisse erweiterte – denn der Kurs „Bionik“, war der Neuntklässlerin auf Deutsch nicht kompliziert genug: Merle meisterte die Juniorakademie auf Englisch. Das anspruchsvolle Programm ließ die Teilnehmenden aller Akademien an ihre intellektuellen Grenzen stoßen, gleichermaßen demonstrierten sie Tatendrang und wuchsen durch Zähne Zusammenbeißen über sich hinaus. Außerdem hatten sie die Chance, sich in einen Austausch mit Gleichgesinnten aus ganz Deutschland zu begeben und Freundschaften zu knüpfen, die auch jetzt – ein halbes Jahr nach der „lebensverändernden Zeit“ – noch erhalten sind.

Ein durch und durch positives Fazit zieht auch Mika Farwick, der durch Verwendung eigens programmierter Mikrocontroller ein ferngesteuertes Boot baute: „Mir hat die Juniorakademie sehr gefallen!“

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