Haus Davert macht Platz für betreutes Wohnprojekt
Weichen für Abriss sind gestellt

Ottmarsbocholt -

Der Abriss von Haus Davert und der Ottmarsbocholter Trauerhalle soll im Januar beginnen. Auf dem freiwerdenden Areal sind vier Wohnungen im sozialen Wohnungsbau, zwei Pflegewohngemeinschaften für insgesamt 16 Menschen sowie eine Sozialstation geplant.

Freitag, 13.12.2019, 10:00 Uhr
Der Boden ist bereitet: Im Januar soll der Abbruch von Haus Davert samt Nebengebäude sowie der dahinter liegenden Trauerhalle (nicht im Bild) beginnen. Auf dem Areal entstehen ein Senioren-Wohnprojekt und eine Sozialstation.
Der Boden ist bereitet: Im Januar soll der Abbruch von Haus Davert samt Nebengebäude sowie der dahinter liegenden Trauerhalle (nicht im Bild) beginnen. Auf dem Areal entstehen ein Senioren-Wohnprojekt und eine Sozialstation. Foto: sff

Der Bagger ist angerückt; der Bauzaun steht: Der Abriss von Haus Davert und der Trauerhalle rückt näher. „Jetzt werden noch Gehölze, die auf der überplanten Fläche stehen, entfernt. Danach wird der Altbau leergeräumt und entkernt“, berichtet Gerald Hochkamer, von der Geschäftsführung „Sozialwerk St. Georg Bauen und Wohnen GmbH“ auf Anfrage.

Der Abriss soll im Lauf des Januars beginnen, wenn Holz, Schutt, Metall sowie andere Wertstoffe sortiert und entsorgt beziehungsweise einem Recycling zugeführt worden sind. Hochkamer geht davon aus, dass das Areal innerhalb des ersten Quartals 2020 für das Neubauprojekt zur Verfügung stehen wird.

„Zurzeit bereiten wir die Ausschreibung für die erforderlichen Arbeiten vor. Baubeginn soll im Sommer sein“, führt der Geschäftsführer der „Sozialwerk St. Georg Bauen und Wohnen GmbH“ aus. Aufgrund der starken Aktivitäten im Bausektor und wegen der zu wahrenden Fristen müsse dieser zeitliche Vorlauf bis Baubeginn eingerechnet werden. Ziel sei es, die neuen Gebäude „bis Ende 2021 bezugsfertig zu machen“.

Auf dem Gelände am Davertweg sind vier Wohnungen im sozialen Wohnungsbau, zwei Pflegewohngemeinschaften für insgesamt 16 Menschen sowie eine Sozialstation geplant (WN berichteten). „Dieses Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Gemeinde Senden und dem Kreis Coesfeld unter konstruktiv-kritischer, intensiver öffentlicher Beteiligung entwickelt“, betont Hochkamer. Denn mit Blick auf die demografische Entwicklung werde ein steigender Bedarf für Wohnangebote mit Assistenzleistungen für ältere und pflegebedürftig gewordene Menschen aus Ottmarsbocholt und Umgebung gesehen.

Bei dem Altbau von Haus Davert handelt es sich um das ehemalige Ottmarsbocholter Krankenhaus, das 47 Jahren lang vom Sozialwerk St. Georg als Wohneinrichtung für Menschen mit geistigen Behinderungen genutzt wurde. Das Gebäude steht frei, seitdem die Bewohner im Oktober in den Neubau umgezogen sind, der im ehemaligen Garten von Haus Davert entstanden ist.

Für die Trauehalle, die am Davertweg verloren geht, wird auf dem Ottmarsbocholter Friedhof ein Neubau errichtet. Laut Auskunft der Gemeinde Senden sollen die Arbeiten im Frühjahr 2020 beginnen.

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