Tag der offenen Tür: 190 Viertklässler schnuppern in Edith-Stein-Schule hinein
„Konzentrierte Förderung öffnet Türen zum Beruf“

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Beim Tag der offenen Tür hat sich die Edith-Stein-Schule rund 190 Viertklässlern sowie deren Eltern vorgestellt. Die Grundschüler hatten Gelegenheit, sowohl in für sie neue Fächer als auch in die Schul-Werkstätten hineinzuschnuppern.

Freitag, 13.12.2019, 16:08 Uhr
Physiklehrer Paul Wais demonstrierte den Viertklässlern, wie Mäuse aus Schaumzucker in der Vakuum-Glocke sekundenschnell wachsen.
Physiklehrer Paul Wais demonstrierte den Viertklässlern, wie Mäuse aus Schaumzucker in der Vakuum-Glocke sekundenschnell wachsen. Foto: sff

Sie nahmen nicht nur jede Menge Eindrücke aus den naturwissenschaftlichen Räumen und den Werkstätten mit nach Hause, sondern auch einige ganz handfeste Geschenke: selbst gebackene Plätzchen aus der Küche, selbst gebastelten Christbaumschmuck aus dem Kunstraum beispielsweise – aber auch ein (geschminktes) „Veilchen“ vom Schulsanitätsdienst. . . So gestaltete sich der Tag der offenen Tür an der Edith-Stein-Schule für die rund 190 Viertklässler interessant und abwechslungsreich.

Während die Grundschüler von Neunt- und Zehntklässlern zum Probeunterricht in die Fachräumen eskortiert wurden, hatten ihre Eltern am Freitag Gelegenheit, sich bei Rainer Leifken über das Programm und die Besonderheiten der Sendener Hauptschule zu informieren. Der Rektor verdeutlichte, warum die Edith-Stein-Schule aus seiner Sicht eine gute Alternative zu anderen weiterführenden Schulen darstellt.

„Die Edith-Stein-Schule ist keine Hauptschule wie die, die in den Medien gern präsentiert werden und für die Meinungsbildung in der Gesellschaft verantwortlich sind“, so der Rektor gegenüber den WN. Die Sendener Hauptschule bietet ein „fast familiäres Umfeld“ mit kleinen Lerngruppen, in denen die einzelnen Kinder und Jugendlichen konzentriert gefördert werden. „Dadurch fühlen sie sich schnell wohl an unserer Schule und entwickeln ein gesundes Selbstbewusstsein. Das ist meiner Meinung nach die Grundlage für erfolgreiches Lernen“, führte Leifken aus.

Ferner hob der Rektor auf die breiten beruflichen Perspektiven der Edith-Stein-Schüler ab. Bei entsprechenden Leistungen eröffne der Weg durch die Hauptschule alle Abschlüsse bis hin zu Abitur und Studium. Leifken: „Durch unsere hervorragenden Kontakte zur Wirtschaft und eine umfangreiche Berufsorientierung mit unseren Werkstätten haben unsere Schülerinnen und Schüler gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“ Viele Unternehmen, und besonders die Handwerksbetriebe, zeigten enormes Interesse an den Absolventen der Edith-Stein-Schule. „Zurzeit können wir uns vor Ausbildungsplatzangeboten kaum retten“, betonte der Rektor.

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