Etat-Entwurf für 2020
Gebührenschraube wird nicht angezogen

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Die Sendener Bürger müssen mit keinen Gebührenerhöhungen rechnen. Und es bleibt Geld, um sich beispielsweise den Herausforderungen durch die Digitalisierung zu stellen.

Freitag, 13.12.2019, 16:37 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 17:58 Uhr
Bildung und Digitalisierung sind der Gemeinde als Schulträger viel Geld wert.
Bildung und Digitalisierung sind der Gemeinde als Schulträger viel Geld wert. Foto: JHG

Die Stevergemeinde bleibt ein günstiges Pflaster: Die Gebühren für Abwasser und Abfallbeseitigung bleiben auch 2020 konstant und liegen im Vergleich von Kreis und ganz NRW auf einem niedrigen Level, so die Angaben der Gemeinde. Auch ihre eigenen Steuersätze habe sie seit 2012 nicht angezogen.

Zu den Herausforderungen, für die die Kommune finanziellen Spielraum braucht, zählte Bürgermeister Sebastian Täger in seiner Etatrede den demografischen Wandel, den Klimawandel und die Digitalisierung. Letztere sowohl mit Blick auf Abläufe in der Verwaltung als auch in den Schulen. Eine zentrale Aufgabe bestehe ebenso in der Integration von geflüchteten Menschen. Dazu bekannte sich Täger ausdrücklich, mahnte aber eine auskömmliche Erstattung an: Das Land müsse Bundesmittel an die Gemeinden weitergeben.

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