DRK gestaltet Weihnacht im Altenheim St. Johannes
Jugendliche schenken Freude

Senden -

Mitglieder des DRK Senden und des Sendener Jugendrotkreuzes haben die Bewohner des Altenheims an Heiligabend mit einem unterhaltsamen Programm beschert. Diese Tradition wird schon seit vier Jahrzehnten gepflegt.

Donnerstag, 26.12.2019, 13:00 Uhr aktualisiert: 30.12.2019, 12:30 Uhr
Isa (r.) vom Jugendrotkreuz war der jüngste Teilnehmer, der bei der Weihnachtsfeier im Altenheim St. Johannes eine der von Franz Wilfling (l.) ausgewählten Geschichten vortrug.
Isa (r.) vom Jugendrotkreuz war der jüngste Teilnehmer, der bei der Weihnachtsfeier im Altenheim St. Johannes eine der von Franz Wilfling (l.) ausgewählten Geschichten vortrug. Foto: Andreas Krüskemper

„Ihr Kinderlein kommet“, „Macht hoch die Tür“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“ schallte es am Nachmittag des Heiligenabends durch den Flur des Altenheims St. Johannes. Sieben Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) Senden sowie drei Mitglieder des Jugendrotkreuzes (JRK) waren zu Gast, um traditionell für die Bewohner des Altenheims Weihnachten zu gestalten. Alfred Holz, Vorsitzender des DRK Senden, freute sich in seiner Begrüßung vor allem über die Anwesenheit der jungen Rotkreuzler. Ihr Einsatz zeige, dass das Engagement für den Nächsten auch bei der jüngeren Generation hoch im Kurs stehe.

Zahlreiche Bewohner des Altenheims hatten sich in der Sonnenklause versammelt, wo die Feier mit Kaffee und Kuchen begann. Für die Zeit zwischen den Weihnachtsliedern, bei denen die Senioren von Swetlana Heidt auf dem Akkordeon begleitet wurden, hatte Franz Wilfling , stellvertretender Vorsitzender des DRK Ortsvereins, Weihnachtsgeschichten und -gedichte ausgewählt, die die Rotkreuzler vortrugen. Sie erzählten beispielsweise die Geschichte der Weihnachtsgans, die Heiligabend doch nicht als Festbraten endet, und ein Gedicht von James Krüss über eine Weihnachtsmaus.

Zum Abschluss der kleinen Feier gab es auch dieses Jahr für alle Bewohner des Altenheims ein Geschenk der Rotkreuzler. Ein Kalender soll sie durch das kommende Jahr begleiten.

Birgit Hiller vom Sozialen Dienst des Altenheims bedankte sich bei den Angehörigen des Roten Kreuzes für ihren alljährlichen Weihnachtsbesuch: „Zeit ist heutzutage das Kostbarste, was es gibt“, sagte sie. Bemerkbar macht sich das auch beim DRK: Da immer mehr Aktive nach außerhalb fahren, um Weihnachten mit der Familie zu verbringen, sinkt die Zahl derer, die beim Besuch im Altenheim dabei sind – langsam, aber konstant. Daher freut sich Organisator Wilfling, dass sich seit einigen Jahren auch Mitglieder des Jugendrotkreuzes beteiligen, um den Bewohnern des Altenheimes zwei Stunden Freude zu bereiten. Sein nächstes Anliegen ist es, Nachfolger für die Organisation zu finden: „Nächstes Jahr, das 40. Mal, wird für mich auch das letzte sein“, so Wilfling.

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