Richtfest der neuen Reithalle des RV Senden in der Dorfbauerschaft
Das Sommerturnier ist das Ziel

Senden -

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt: Die Beteiligung der Mitglieder des RV Senden sei enorm, hieß es beim Richtfest für die neue Reithalle in der Dorfbauerschaft. Rund 300 Stunden an Eigenleistungen seien in das Vorhaben geflossen. Anfang Juli soll die Halle eingeweiht werden, steckte der Verein der Terminplan ab.

Sonntag, 29.12.2019, 15:54 Uhr aktualisiert: 30.12.2019, 12:30 Uhr
Über den Baufortschritt bei der neuen Reithalle freuten sich beim Richtfest (v.l.) Bürgermeister Sebastian Täger, Ralph Wegener (1. Vorsitzender RV Senden) und Heiner Riemann (Kassierer). Mit den Bausteinen machen sie auf die Spendenaktion aufmerksam.
Über den Baufortschritt bei der neuen Reithalle freuten sich beim Richtfest (v.l.) Bürgermeister Sebastian Täger, Ralph Wegener (1. Vorsitzender RV Senden) und Heiner Riemann (Kassierer). Mit den Bausteinen machen sie auf die Spendenaktion aufmerksam. Foto: Bastian Becker

„Wir brauchen die Kapazitäten dringend“, verdeutlichte Ralph Wegener , 1. Vorsitzender des RV Senden , beim Richtfest für die neue Reithalle auf der Reitanlage in der Dorfbauerschaft. 440 Mitglieder zählt der Verein seit der Fusion mit dem JBK, mehr als 200 davon sind aktive Reiter.

Baufortschritt bisher wie im „Galopp“

Am 8. Oktober begannen die Bauarbeiten für das neue Schmuckstück, das zum Sommerturnier des Vereins (3. bis 5. Juli) fertiggestellt sein soll. „Die Beteiligung der Mitglieder ist enorm. Bis jetzt sind bereits 300 Stunden Eigenleistung erbracht worden“, berichtete Wegener. Nach elf Wochen sind so bereits die Stahlstützen, die komplette Betongrundsohle und das Dach fertig. Zudem wurde ein Teil der Aufkantung des Stalles betoniert. Um den Arbeitsaufwand hervorzuheben, nannte Wegener einige Eckdaten. So wurden etwa 8500 Schrauben verbaut. Auf einer Fläche von 61,5 mal 35,5 Metern entstehen neben der Reitfläche ein Zuschauergang für 300 Gäste und 14 Stallungen mit dazugehörigen Paddocks (Auslauf für die Pferde). Die Pflasterarbeiten und der Einbau der kompletten Elektronik stehen unter anderem nach dem Jahreswechsel auf dem Bauplan. Die Dachfläche wird als Photovoltaikanlage genutzt.

Der RV Senden ist ein Aushängeschild für die Gemeinde Senden.

Bürgermeister Sebastian Täger, der besonders die erfolgreiche Jugendarbeit würdigt

Wegener dankte der Gemeinde Senden für die schnelle Hilfe bei der Planung und der Sparkasse für die finanzielle Begleitung. Bürgermeister Sebastian Täger zeigte sich vom Baufortschritt beeindruckt und würdigte den RV als „Aushängeschild für die Gemeinde Senden, weil der Verein eine große Jugendarbeit hat. Ich glaube, dass es weiter aufwärts gehen kann.“

Die bestehenden Kooperationen des Reit- und Fahrvereins mit Kindergärten und der Lebenshilfe profitieren ebenfalls vom Neubau. Eine Zusammenarbeit mit einer Schule kann künftig umgesetzt werden.

„Bausteine“ für ein Spendenprojekt

Kassierer Heiner Riemann stellte das Spendenprojekt „Baustein“ kurz vor. „Mit zusätzlichen Mitteln können wir eventuelle Sonderwünsche, die sich ergeben sollten, erfüllen“, erklärte Riemann. Ursprünglich sind 510 000 Euro für den Bau veranschlagt. Ab einem Betrag von 250 Euro kann eine Plakette mit dem Namen des Spenders an der Reithalle angebracht werden.

„Auch im Kreis wird eine Anlage mit zwei Hallen gebraucht, damit nicht immer die gleichen Vereine Großveranstaltungen ausrichten müssen“, so Wegener. Im November 2020 steigt etwa der Reitervierkampf des KRV Coesfeld in Senden.

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