Grußwort von Bürgermeister Sebastian Täger zum Jahreswechsel
Gute Basis für viele Projekte

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In seinem Grußwort zum Jahreswechsel zieht Bürgermeister Sebastian Täger ein Resümee für 2019 und wirft einen Blick auf das kommende Jahr.

Dienstag, 31.12.2019, 12:00 Uhr
Bürgermeister Sebastian Täger blickt zuversichtlich ins neue Jahr: Dank einer soliden Haushaltslage und des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements sollen 2020 viele Projekte in Angriff genommen werden.
Bürgermeister Sebastian Täger blickt zuversichtlich ins neue Jahr: Dank einer soliden Haushaltslage und des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements sollen 2020 viele Projekte in Angriff genommen werden. Foto: sff

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Es ist eine liebgewonnene Tradition, zum Jahreswechsel einen Blick auf das neue sowie auf das vergangene Jahr zu werfen. Ich persönlich habe 2019 unzählige Gelegenheiten genutzt, mit vielen von Ihnen ins Gespräch zu kommen und sie nach Ihrer Meinung zu fragen. Das ist mir wichtig, denn Sie bestimmen in einer Demokratie, welche Themen auf der politischen Agenda oben stehen.

Dass es sich lohnt, für seine Überzeugungen einzutreten, hat zum Beispiel die Bewegung „ Fridays for Future “ gezeigt – und zwar auch in Senden. So hat der Gemeinderat beschlossen, sein Handeln ab sofort stärker am Klimaschutz auszurichten. Nach dem Motto „Global denken – lokal handeln!“ gilt es nun konkrete Maßnahmen hierzu vor Ort umzusetzen. Bringen Sie sich gerne aktiv mit ein!

Viele Bürgerinnen und Bürger sind aktiv und setzen sich nicht nur für ihre Überzeugungen, sondern selbstlos für ihre Mitmenschen ein. 2019 konnten wir erstmals den Bürgerpreis verleihen, der nicht nur zeigte, wie fest das ehrenamtliche Engagement in Senden verwurzelt ist, sondern auch wie vielseitig die Facetten sein können. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die mit kleinen Gesten oder großem Aufwand dazu beitragen, dass unser Ort lebendig, bunt und lebenswert bleibt. Viele helfen uneigennützig in der Nachbarschaft, den jüngsten und ältesten, schwachen, kranken, geflüchteten oder einsamen Mitmenschen. Oder sie engagieren sich in Vereinen, in den Kirchen, Schulen, Kindertagesstätten, beim Sport, der Alten- oder Wohlfahrtspflege und vielem mehr.

Mit Gründung der Bürgerstiftung und dem Umbau des „Alten Zollhauses“ in ein Haus der Begegnung sind 2019 zwei wichtige Projekte zur Stärkung des Ehrenamtes gestartet. In Bösensell bietet der neue Jugendtreff „Tresor“ Raum für Begegnungen – für jung und alt. Auch wurde das neue Feuerwehrhaus in Bösensell eingeweiht. Eine wichtige Investition, wie einige, teils gefährliche Einsätze zeigten, die die Kameradinnen und Kameraden zuverlässig und mit hohem persönlichen Engagement gemeistert haben. Den ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Feuerwehr möchte ich für ihren Einsatz ganz besonders danken.

Vieles wurde in diesem Jahr bewegt, viele Projekte stehen auch im kommenden Jahr an. Ein solider Haushalt bietet dafür eine gute Basis. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass gerade vor Wahlen der politische Wettstreit um Wähler und Lösungen intensiver geführt wird. Ich würde mich freuen, wenn wir die politische Diskussion auf allen Ebenen sachlich, wertschätzend und mit Augenmaß führen.

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache angemahnt, die berechtigten Spielregeln einzuhalten, Anstand und Höflichkeit nicht zu vergessen und abweichende Meinungen auszuhalten. Diesem Wunsch kann ich mich mit Blick auf eine immer mehr polarisierende, teils hasserfüllte Sprache gerade in den Sozialen (?) Medien nur vollends anschließen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch und ein friedliches neues Jahr 2020!

Sebastian Täger

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