Sternsingeraktion: 232 Kinder in allen Ortsteilen unterwegs
Tapfere Könige trotzen Wind und Wetter

Bösensell/Ottmarsbocholt -

Die Sternsinger haben sich vom Wind und vom widrigen Wetter nicht unterkriegen lassen. In allen Ortsteilen waren insgesamt 232 Kinder und Jugendliche unterwegs, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln und die christliche Friedensbotschaft zu den Menschen zu bringen.

Sonntag, 05.01.2020, 17:00 Uhr
Begleitet von Pfarrer Konrad Wächter zogen am Sonntagmorgen 56 Bösenseller Sternsinger zum Entsendungsgottesdienst in die St. Johannes-Kirche ein.
Begleitet von Pfarrer Konrad Wächter zogen am Sonntagmorgen 56 Bösenseller Sternsinger zum Entsendungsgottesdienst in die St. Johannes-Kirche ein. Foto: sff

Temperaturen wenige Grad über dem Gefrierpunkt, Nebel und Nieselregen: Die äußeren Bedingungen für die Sternsinger waren nicht gerade ideal. Trotzdem brachten die Mädchen und Jungen in allen Ortsteilen Gottes Segen zu den Menschen und baten zugleich um Spenden für notleidende Kinder.

Nachdem Pfarrer Klemens Schneider bereits am Donnerstag in Senden 115 Könige in die Teilgemeinde entsandt hatte ( WN berichteten), folgten am Samstag weitere 61 aus Ottmarsbocholt und der Venne sowie am Sonntag 56 aus Bösensell nach. Somit setzten sich bei der diesjährigen Aktion insgesamt 232 Kinder für den guten Zweck und die christliche Friedensbotschaft ein.

In 19 Gruppen besuchten in Ottmarsbocholt Könige und Sternträger die Haushalte im Dorf und in den Bauerschaften.

In 19 Gruppen besuchten in Ottmarsbocholt Könige und Sternträger die Haushalte im Dorf und in den Bauerschaften. Foto: sff

Neben vielen „alten Hasen“ waren auch wieder etliche Neulinge unterwegs. So zum Beispiel Carla (7), Juna (7) und Tim (7) im Ottmarsbocholter Wohngebiet Dillenbaum. „Weil wir es mal ausprobieren wollten“, „weil es für arme Kinder ist und weil es Süßigkeiten gibt“, „Es war ganz schön – nur der Wind war doof“, lauteten ihre Kommentare, als sie sich mit ihren Mitstreitern in der Gaststätte Vollmer zum Mittagessen trafen. Dort wurden die Sternsinger mit „königlichen“ Bockwürstchen und Pommes bewirtet. Anschließend wurden weitere Haushalte besucht – nicht nur im Dorf, sondern auch in den Bauerschaften. Das Alexianer-Krankenhaus war ebenfalls ein Ziel der Ottmarsbocholter Sternsinger. Betreut und vorbereitet wurden sie von Simone Döhla, Tanja Hoffmann, Barbara Hüser, Anja Koch, Nicole Kock und Sandra Rottmann.

Es war ganz schön – nur der Wind war doof.

Kommentar eines Sternsingers

Gemessen an der Größe des Ortes war die Beteiligung in Bösensell mit 56 Kindern besonders groß. Auch hier wurden nicht allein die Haushalte im Dorf, sondern auch – mit vier Gruppen – die Menschen in den Bauerschaften besucht. Die noch ganz jungen Könige und Sternträger wurden sowohl von Eltern als auch von einigen älteren Jugendlichen begleitet. Zum Entsendungsgottesdienst am Sonntagmorgen waren alle nach dem Einkleiden im Pfarrheim zunächst gemeinsam mit Pfarrer Konrad Wächter in die St. Johannes-Kirche eingezogen.

Nach ihren ersten Einsätzen konnten sich die Kinder mittags im Pfarrheim stärken. Dort wurden sie von Beate David, Petra Werning und Beate Stegt bewirtet. Für die Organisation und die Vorbereitungen der Sternsingeraktion in Bösensell zeichnen Heike Timmerhinrich, Daniela Vedder, Carmen Hübner, Nicole Große Kintrup und Melanie Rönnebäumer verantwortlich. Gleiches gilt für Barbara Foschepoth, die nach eigenem Bekunden nach 20 Jahren zum letzten Mal im Organisationsteam mit von der Partie war.

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