Rumänienhilfe: „Deftiges Winteressen“ für guten Zweck
Schwere Zeiten für alte Menschen in Bargauani

Ottmarsbocholt -

Leber- und Wurstebrot, gebackenen Apfelscheiben, Pfannkuchen und Eiserkuchen: Zu einem „deftigen Winteressen“ am 19. Januar (Sonntag) lädt die Rumänienhilfe St. Urban ins Ottmarsbocholter Pfarrheim ein. Mit dem Erlös sollen notleidende Menschen in Ostrumänien unterstützt werden.

Mittwoch, 08.01.2020, 17:16 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 16:42 Uhr
Dieses Foto zeigt die Wohnsituation vieler alter Menschen in Ostrumänien: Neben dem mit Holz befeuerten Ofen zum Heizen und Kochen steht ein ärmliches Bett.
Dieses Foto zeigt die Wohnsituation vieler alter Menschen in Ostrumänien: Neben dem mit Holz befeuerten Ofen zum Heizen und Kochen steht ein ärmliches Bett. Foto: privat

Die Ottmarsbocholter lassen die notleidenden Menschen in Ostrumänien nicht im Stich. Das belegt aktuell das Ergebnis der gerade beendeten Gutschein-Aktion, bei der 410 Euro gespendet wurden, teilt die Rumänienhilfe St. Urban mit. Darüber hinaus wurden zwischen Dezember 2018 und Weihnachten 2019 insgesamt rund 6200 Euro für Brennholz, Krankenpflege, Medikamente, Lebensmittel sowie zur Unterstützung von Schülern (Busfahrt/Kauf von Lehrmittel) überwiesen. Zurzeit werden auch drei Familien ohne Vater unterstützt.

Um weiterhin helfen zu können, lädt die Rumänienhilfe St. Urban wieder zu ihrem traditionellen „deftigen Winteressen“ für den guten Zweck ein. Es findet am 19. Januar (Sonntag) im Ottmarsbocholter Pfarrheim statt. Ab 11.20 Uhr erwartet das Orga-Team mit weiteren Helfern Gäste zu Leber- und Wurstebrot, Apfelmus und gebackenen Apfelscheiben, zu Prurks, Pfannkuchen, selbst gebackenem Brot, Fettkrapfen, Eiserkuchen sowie zu Getränken und Gespräche. Als „Verdauerlie“ wird ein rumänischer Schnaps gereicht, den Gertrud und Klemens Rave auf ihrer Wohnmobiltour durch Rumänien von Pfarrer Josef geschenkt bekommen haben. Über eine Spende für die Hilfsbedürftigen in Ostrumänien freuen sich Pfarrer Josef und alle an der Aktion Beteiligten, heißt es in der Mitteilung.

„Besonders die kalten Wintermonate sind für ältere und dann noch oft alleinstehende Menschen in Bargauani schwer“, berichtet Klemens Rave. In vielen Häusern gebe es keine Heizung, sondern nur einen gemauerten Ofen zum Heizen und Kochen, der mit Holz befeuert werde. Holz sei teuer und koste 110 bis 120 Euro pro Raummeter. Mit den Spenden unterstütze Pfarrer Josef viele Bedürftige. „Hierbei kommt es nicht auf die Konfession an. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Bürgermeister harmonisiert“, betont Rave. In einer Mail bedankt sich Pfarrer Josif Girleanu für die bisherige Hilfe der Rumänienhilfe und bittet um weitere Unterstützung, da mit einem „schweren Winter“ mit Schnee zu rechnen sei. „Wir  brauchen Geld für Brennholz“, schreibt der Geistliche.

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Wer die Rumänienhilfe St. Urban unterstützen möchte, wird gebeten, Spenden auf das Konto DE43 4015 4530 0035 8714 33 bei der Sparkasse Westmünsterland zu überweisen.

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