34-jähriger aus Senden schwer verletzt
Kollision auf B 58: Rettern bietet sich Trümmerfeld

Drensteinfurt/Senden -

An einem schweren Unfall auf der B 58 war auch ein 34-jähriger Sendener beteiligt. Er prallte mit seinem Audi auf einen havarierten Sattelzug und wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Mittwoch, 15.01.2020, 11:22 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 15:38 Uhr
Der Audi des Sendeners wurde bei dem Unfall auf der B 58 bei Drensteinfurt komplett zerstört.
Der Audi des Sendeners wurde beim Aufprall auf den havarierten Sattelzug auf der B 58 bei Drensteinfurt komplett zerstört. Foto: Dietmar Jeschke

Den Rettungskräften bot sich bei ihrem Eintreffen am Ort des Unglücks ein wahres Trümmerfeld. Die Spuren des heftigen Zusammenstoßes, der sich am Dienstag gegen 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 58 zwischen den beiden Ortsabfahrten in Richtung Drensteinfurt ereignet hatte, verteilten sich über mehrere Hundert Meter. Unter den Unfallbeteiligten ist auch ein 34-Jähriger aus Senden.

Wenige Minuten zuvor war der Fahrer eines Tanklastzuges mit Hamburger Kennzeichen aus Richtung Ascheberg kommend in Richtung Ahlen unterwegs. Als er die Bahnüberführung der Umgehungsstraße passierte, kam ihm der Fahrer eines Skoda Octavias aus Drensteinfurt entgegen.

Schwerer Lkw-Unfall auf der B 58

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Völlig zerstörtes Wrack

Wie ein Zeuge, der unmittelbar hinter dem Auto in gleicher Richtung fuhr, später berichtete, lenkte der Skoda-Fahrer, ein 34-Jähriger aus Drensteinfurt, ohne Vorwarnung und erkennbaren Grund plötzlich in den Gegenverkehr, wo er frontal mit dem entgegenkommenden Sattelzug kollidierte. Dessen Zugmaschine drehte sich durch die Wucht des Aufpralls um die eigene Achse, während der sich querstellende Sattelauflieger auf die Gegenfahrbahn schleuderte.

Der Fahrer eines entgegenkommenden Audis , ein 34-Jähriger aus Senden, konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen und prallte frontal in den ursprünglich mit Essiglösung beladenen, aber kurz zuvor gelöschten Tankauflieger. Während es den Rettungskräften rasch gelang, den Audi-Fahrer aus dem völlig zerstörten Wrack zu befreien, gestaltete sich die Rettung des Skoda-Fahrers erheblich schwieriger.

Sachschaden von 400.000 Euro

Erst mit schwerem Gerät konnte die Feuerwehr den Schwerverletzten schließlich befreien. Er wurde - ebenso wie der Fahrer des Sattelzugs, ein 62-jähriger Mann aus Hamm - mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, während der Audi-Fahrer mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen wurde.

Den Sachschaden beziffert die Polizei auf gut 400.000 Euro. Der Unfall sorgte bis in den späten Abend hinein für teilweise massive Verkehrsbehinderungen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, musste der Bundesstraßenabschnitt zwischen „Q 1“-Tankstelle und Abfahrt Dreingau-Halle wegen der umfangreichen Bergungsarbeiten für rund sechseinhalb Stunden voll gesperrt werden.

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