Dillenbäumer feiern Eckenfest
Reichlich Lacher über Liebe, Leid und Laster

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Cowboys und Indianer auf galoppierenden Besen, ein verliebtes Pärchen im Kino und singende „Becksstreet-Boys“: Bei ihrem Eckenfest erlebten die Dillenbäumer Jecken ein überaus amüsantes Programm.

Montag, 20.01.2020, 16:12 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 18:08 Uhr
Im rappelvollen Saal der Gaststätte Kallwey feierten die Jecken der Karnevalsecke Dillenbaum am Samstagabend ein ausgelassenes Fest.
Im rappelvollen Saal der Gaststätte Kallwey feierten die Jecken der Karnevalsecke Dillenbaum am Samstagabend ein ausgelassenes Fest. Foto: privat

Rappelvoll war es am Samstag im Saal der Gaststätte Kallwey als die Karnevalsecke Dillenbaum ihr Eckenfest feierte. Nach der Begrüßung der Narrenschar durch Sascha Werth übernahmen Michael und Miez Höhne das Mikrofon und die Moderation des Abends.

Manuela Alder eröffnete das Programm mit einer Büttenrede über die Erlebnisse einer Mutter mit dem begleiteten Autofahren. Anekdoten über die Fahr(un)üchtigkeit des 17-jährigen Sohnes wurden mit reichlich Applaus und der ersten „Rakete“ des Abends belohnt. Ihr folgte Antonius Röhrig in die Bütt, der vom morgendlichen Streit mit seiner Frau berichtete. Die verschiedenen Phasen der Beziehung, vom Verliebt-sein über den täglichen Ehetrott bis hin zur „cellulitären“ Ehekrise wurden ebenso erörtert wie die Tatsache, dass auf die weibliche Frage „Weißt du was mir überhaupt nicht passt?“ „Kleidergröße 36“ definitiv die falsche Antwort ist.

Große Lacher ernteten auch „Sarah Werth & Friends“, die die Eckenfestbesucher in einen Kinosaal entführten und zeigten, wie anstrengend es sein kann, wenn ein verliebtes Pärchen getrennt voneinander sitzen muss. Dass Cowboys und Indianer nicht immer auf wilden Mustangs reiten müssen und auch Besen als konfettisprühende E-Gitarren herhalten können, bewiesen Guido Volle, Tobias Alder und Uwe Horstmann, die als „Starbugs“ eine wilde Show auf die Bühne brachten.

Kakerlaken-Handpuppen der Tivolis, die sich mit dem „Ottmarsbocholter Karnevalsvirus“ infiziert hatten, brachten mit Kölschen Karnevalsliedern den Saal zum Singen und Schunkeln.

Auch der Gardetanz fehlte nicht: Die sechste Generation der Dansmüskes legte zu flotten Rhythmen eine kesse Sohle aufs Parkett.

Die „Becksstreet-Boys“ traten in diesem Jahr ohne Musik vom Band auf. Mit einem selbst komponierten und getextetem Lied über den Ottmarsbocholter Karneval durften sie die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen. Im Anschluss an das Programm wurde zur Musik von DJ Daerio bis in die Nacht weitergefeiert.

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