Blick in die Jahresstatistik
Einwohnerzahl nimmt leicht ab

Senden -

Sendens Einwohnerzahl liegt noch stabil über der magischen 20 000er-Marke, hat aber in den letzten Jahren leicht abgenommen. Das zeigt ein Blick in die Statistik für 2019.

Donnerstag, 30.01.2020, 06:15 Uhr aktualisiert: 30.01.2020, 06:20 Uhr
Mehr Trauungen und Todesfälle; die Zahl der in Senden gemeldeten Babys ist leicht rückläufig.
Mehr Trauungen und Todesfälle; die Zahl der in Senden gemeldeten Babys ist leicht rückläufig. Foto: Daten: Gemeinde/Grafik: J. Christ/D. Frerichmann

Die Gemeinde Senden zählt zu den Kommunen mit über 20 000 Einwohnern im Kreis – damit zu den größeren im Speckgürtel Münsters. Laut eigener Fortschreibung der Verwaltung wurde mit 20 771 Einwohnern diese Schwelle zum 31. Dezember 2019 weiterhin komfortabel überschritten. Somit ist die Bevölkerung von 2002 (19 729) bis heute um gut 1000 Menschen gestiegen.

Die Daten von IT NRW als Landesamt für Statistik weichen davon ab, lassen Senden aber mit 20 469 Einwohnern nicht unter die magische 20 000er-Marke plumpsen. Die Abweichung, die vor Jahren mal zu Zwist – weil unter anderem die Höhe von Schlüsselzuweisungen davon abhängen kann – zwischen mehreren Kommunen und dem Landesamt geführt hat, lässt sich auf unterschiedlichen Methoden zurückführen. Während die Gemeinde auf ihr Einwohnermeldeamt zurückgreift, geht IT NRW anders vor: Auf der Grundlage des Zensus von 2011 (der niedrigere Bevölkerungszahlen lieferte, als die Angaben aus den Kommunen) werden die seitdem von den Gemeinden übermittelten Daten übernommen. Während

Schwankungen im normalen Bereich.

Katrin Fröhlich, Sprecherin der Gemeinde Senden, über die leicht gesunkene Einwohnerzahl
Kaum „Hits“ bei den Vornamen

 

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Lüdinghausen (24 733) zu den großen unter den Kleineren im Kreis zählt, bleiben etwa Nottuln (19 535), Ascheberg (15 453) und Olfen (12 984), die bei der Einwohnerzahl folgen, unterhalb der 20 000-Schwelle.

Dass die Einwohnerzahl in Senden seit 2016 (20 901) über 2017 (20 880) und 2018 (20 848) bis heute leicht zurückgeht, betrachtet das Rathaus als „Entwicklung innerhalb der normalen Schwankung“, so Katrin Fröhlich als eine Sprecherin der Gemeinde. Ein Plus bei den Wanderungsbewegungen werde erwartet, sobald die Huxburg bebaut wird.

Die Geburtenstatistik weist zuletzt ein leichtes Minus aus. Mit 192 im Jahr 2019 in Senden gemeldeten Neugeborenen ist – neben 1985 (185 Babys) – ein Tiefstand erreicht worden, während es 2014 mit 228 in Senden lebenden neuen Erdenbürgern eine Schulklassenstärke mehr waren.

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