Dämmerschoppen mit jeder Menge Tanz und Musik
Sendener Narren feiern unbeschwert im „Exil“

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Wegen der Sanierung der Steverhalle mussten die Sendener Narren ihren Dämmerschoppen in der Ottmarsbocholter Gaststätte „Schimmelbaum“ feiern. Der guten Laune tat das Ausweichen ins „Exil“ jedoch keinen Abbruch. Lediglich das Ausbleiben des Münsterschen Stadtprinzen sorgte für einen Wermutstropfen.

Montag, 03.02.2020, 11:30 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 15:12 Uhr
Beim Dämmerschoppen der Sendener Narren sorgte der Hippenmajor des ZiBoMo Wolbeck mit seinem munteren Gefolge für Stimmung im Saal der Gaststätte Schimmelbaum.
Beim Dämmerschoppen der Sendener Narren sorgte der Hippenmajor des ZiBoMo Wolbeck mit seinem munteren Gefolge für Stimmung im Saal der Gaststätte Schimmelbaum. Foto: Andreas Krüskemper

Die Gaststätte Schimmelbaum-Altekemper ist in dieser Session fest in Hand der Sendener Narren. Wegen der laufenden Sanierungsarbeiten an der Steverhalle fanden im Saal der Ottmarsbocholter Gaststätte sowohl der Sendener Kinderkarneval als auch der Dämmerschoppen der Karnevalsgesellschaft Sendener Narren statt.

Der Stimmung im gut gefüllten Saal beim Dämmerschoppen tat das Ausweichen ins „Exil“ keinen Abbruch. Bereits vor dem offiziellen Beginn waren fast alle Plätze besetzt. Nach dem Einmarsch mit dem Fanfarencorps Hattingen-Bochum, der Garde des SV Bösensell sowie den „Stevermäusen“, der neuen Garde der Sendener Narren, gab es einige besondere Auszeichnungen durch die Föderation Europäischer Narren (FEN). So erhielt Prinzessin Jenny I. den Sonderorden der Föderation. Irmgard König, Barbara Löper, Gisela Schneider und Robert Schneider erhielten den „Narren von Europa“ in Gold.

Nach diesem „amtlichen“ Teil konnte Präsidentin Anja Schneider, die als Moderatorin fungierte, einen Höhe-punkt nach dem anderen ansagen. Den Beginn machte die Tanzgarde des SV Bösensell, gefolgt von den „Stevermäusen“. Es schlossen sich das Kinderprinzenpaar der KG Rot Gold Werne und ein Auftritt ihres Solomariechens an.

Nach einem weiteren Auftritt der Garde des SV Bösensell kam Besuch aus Münster: Die Tanzgarde des ZiBoMo Wolbeck zeigte ihr Können, und auch der Hippenmajor des ZiBoMo Wolbeck samt Gefolge und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr gaben sich die Ehre.

Nach einer musikalischen Einlage des Fanfarenzuges Hattingen-Bochum brachten die NZA-Aaseenixen aus Münster den Bühnenboden zum Beben. Ihnen folgte die Showtanzgruppe der SA Selm mit einer tänzerischen Verbrecherjagd.

Nach einem Tanz der Sendener Narren gab es Shanti-Gesang der KG Hattingen, gefolgt von einem Gardetanz der KG Rot Gold Werne. Den Abschluss des Dämmerschoppens machte das NZA-Männerballett.

Enttäuscht zeigten sich die Sendener Narren vom Ausbleiben des Münsterschen Stadtprinzen. Offenbar hatte dieser sich einen falschen Termin eingetragen.

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