Ordnungsamt trifft Entscheidung
Karnevalsumzug in Otti-Botti findet statt

Ottmarsbocholt -

Lange hatten die Verantwortlichen das Wetter beobachtet. Heute um 11 Uhr entschied das Ordnungsamt: Der Umzug kann wie geplant stattfinden.

Sonntag, 16.02.2020, 11:30 Uhr aktualisiert: 16.02.2020, 11:48 Uhr
Die Karnevalsfans stellen sich darauf ein, dass am Sonntag wieder der Lindwurm der Freude durch Otti-Botti zieht.
Die Karnevalsfans stellen sich darauf ein, dass am Sonntag wieder der Lindwurm der Freude durch Otti-Botti zieht.

Alle haben aufs Wetter geschaut – die Narren und die Behörden ganz besonders. Am Sonntagmorgen um 11 Uhr hat das Ordnungsamt sich dann dafür entschieden, dass der Umzug wie geplant stattfinden kann. 

Zunächst gab es Überlegungen große Motivwagen aus dem Verkehr zu ziehen, aber auch das wurde wieder verworfen, weil die Sendener Verwaltung davon ausgeht, dass die Windböen im Laufe des Tages abflauen. 

Ziel ist, dass die Großveranstaltung wie geplant über die Bühne gehen kann. In diesem Jahr haben sich 13 Motiv-Wagen und eine große Zahl von Fußgruppen angemeldet, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Den Auftakt zum Karnevalsumzug bildet die traditionelle Schlüsselübergabe um 13.33 Uhr am Jallermann. Mit diesem Akt überträgt Bürgermeister Sebastian Täger die Schlüsselgewalt an das närrische Volk. Ab 14.11 Uhr startet dann der eigentliche Karnevalsumzug.

Orkantief "Sabine" im Münsterland

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  • In einer Bauerschaft in Gronau stürzte am Sonntagnachmittag ein Baum auf die Straße. Die Feuerwehr Gronau rückte zu ihrem ersten Einsatz aus.

    Foto: Feuerwehr
  • Kurzfristig wurde am Sonntagnachmittag der beliebte Flohmarkt auf der Zeche Westfalen in Ahlen abgesagt.  

    Foto: Ulrich Gösmann
  • In Gronau waren am Sonntagnachmittag Feuerwehr und THW im Einsatz, weil der Sturm Teile eines Flachdachs am Schäferweg umklappte. 

    Foto: Klaus Wiedau
  • Am Hauptbahnhof in Münster bildeten sich lange Warteschlangen vor dem Reisezentrum. Für wartende Reisende wurde außerdem ein Hotelzug aufgestellt. 

    Foto: Helmut Etzkorn
  • Münsteranerinnen und Münsteraner wurden am dringend aufgefordert, die Promenade zu meiden. Teilbereiche wurden schon am Sonntag von der Polizei gesperrt. 

    Foto: diverse
  • Wegen umgestürzter Bäume war die Königsstraße in Greven von Sonntagabend an vollständig gesperrt, meldet die Feuerwehr. 

    Foto: Feuerwehr Greven
  • In Heek riss Sturmtief "Sabine" am Sonntagabend Teile des Giebels eines Wohnhauses an der Ludgeristraße weg. Die Bewohner des Hauses wurden evakuiert.

    Foto: THW Ahaus
  • Am Montagmorgen musste die Feuerwehr in Gronau erneut ausrücken, weil am Wackengoorweg eine Baumkrone über der Fahrbahn hing. 

    Foto: Klaus Wiedau
  • Am Zwinger in Münster musste am Montagmorgen ein Baum gefällt werden. 

    Foto: Martin Kalitschke
  • Auch das Albertus-Magnus-Familienwohnheim für Studierende am Horstmarer Landweg in Münster erlitt Sturmschäden. 

    Foto: Feuerwehr Münster
  • Zwischen Sonntagnachmittag und Montagvormittag gab es im Dorffeld in Vorhelm wegen umgestürzter Bäume kein Durchkommen mehr.

    Foto: Christian Wolff
  • In Heek musste das Haus, das am Sonntagabend durch den Sturm beschädigt wurde, komplett abgerissen werden. 

    Foto: Wilfried Gerharz
  • An dem beschädigten Haus in Heek war die Gefahr herabfallender Mauerteile zu hoch, weshalb das Gebäude abgerissen werden musste. 

    Foto: Bernd Schäfer
  • In dem Haus lebte eine siebenköpfige Familie, die am Sonntag evakuiert wurde. Für sie wird nun eine neue dauerhafte Unterkunft gesucht. 

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Die Feuerwehr Lengerich vermeldet 15 Einsätze am Sonntag. Sturmtief „Sabine" sorgte für umgestürzte Bäume, einen vollgelaufenen Keller - und ein umgestürztes Dixi-Klo. 

    Foto: Paul Meyer zu Brickwedde
  • Auch in Drensteinfurt musste die Feuerwehr Sturmschäden beseitigen. 

    Foto: Feuerwehr Drensteinfurt
  • In allen drei Ortsteilen Drensteinfurts mussten Feuerwehrleute insgesamt 19 Mal ausrücken. 

    Foto: Feuerwehr Drensteinfurt
  • Wegen des Sturms mussten Reisende teilweise unfreiwillig eine Nacht in Münster verbringen. 

    Foto: Björn Meyer

Um den reibungslosen Ablauf des beliebten Freiluft-Events zu gewährleisten, haben Ordnungsamt der Gemeinde, die KG Otti-Botti (Veranstalter), DRK, Feuerwehr, Polizei und dem privaten Sicherheitsdienst BAK (der für die Gemeinde im Einsatz ist) ein Sicherheitskonzept erstellt.

Der Weg des Zuges ist durch Absperrvorrichtungen für den Kraftfahrzeugverkehr ab 14.00 Uhr gesperrt. Auch Fahrzeugsperren werden - wie in den letzten Jahren - eingerichtet. Entlang der Umzugsstrecke werden zusätzliche Toiletten aufgestellt. Der Ortsverband Senden des Deutschen Roten Kreuzes richtet Erste-Hilfe-Stationen ein. Schilder im Ortskern weisen den Weg sowohl zu den Toiletten als auch zu den Erste-Hilfe-Stationen.

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