Gemeinde verleiht Elektroautos
E-Power-Spritztouren für alle

Senden -

Die Gemeinde öffnet ihren Fuhrpark: Damit sich die Bürger einen praktischen Eindruck von der E-Mobilität verschaffen können, stellt die Kommune ihre beiden Renault Zoe zur Verfügung. Das Ausleihen ist gratis, folgt aber festgelegten Regeln.

Donnerstag, 12.03.2020, 16:32 Uhr aktualisiert: 13.03.2020, 09:14 Uhr
Petra Volmerg nutzt einen der beiden Renault Zoe mit Elektroantrieb, die die Gemeinde interessierten Bürgern leihweise zur Verfügung stellt.
Petra Volmerg nutzt einen der beiden Renault Zoe mit Elektroantrieb, die die Gemeinde interessierten Bürgern leihweise zur Verfügung stellt. Foto: Siegmar Syffus

E-Power für alle: In der Gemeinde Senden soll es möglich gemacht werden, die E-Mobilität ganz praktisch auszuprobieren. Die SPD-Fraktion hatte einen Vorschlag in diese Richtung gemacht, dem jetzt der Umweltausschuss zugestimmt hat. Die Elektroautos der Gemeinde Senden können demnach am Wochenende probeweise von Bürgern genutzt werden. Bei dieser Initiative stand die Gemeinde Saerbeck Pate, die schon Erfahrungen mit diesem Angebot gesammelt hat.

So können Sendens Bürger eigene Erfahrungen mit der Elektromobilität sammeln und direkt testen, ob sie sich ein E-Fahrzeug anschaffen möchten.

Nutzungsvertrag regelt Details

Beim Ausleihen, das kostenlos und jeweils nur einmal möglich ist, gelten Spielregeln, was die Selbstbeteiligung bei einem Unfall, die Kilometerleistung und weitere Absprachen betrifft, bestätigt die Gemeinde Senden auf WN-Anfrage. Die genaue Ausgestaltung regeln Nutzungsverträge, die jeweils geschlossen werden müssen. Ihre Vorgaben orientieren sich an der Praxis in Saerbeck, einer Kommune, die mit ihrem ökologischen Engagement weithin eine Vorreiterrolle spielt.

Es gibt nur noch eine Hürde, bis aus der Idee auch Realität wird.

Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg hofft auf ehrenamtliches Engagement für das Projekt

Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin bei der Gemeinde Senden, freut sich über die politische Zustimmung. Sie fügt hinzu: „Es gibt jetzt nur noch eine Hürde, bis aus der Idee auch Realität wird: Es werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht, die die Wochenendtestfahrten über einen längeren Zeitraum organisatorisch begleiten.“

Interessierte Ehrenamtliche können sich bei der Agenda-Gruppe melden, per E-Mail: canilin@gmail.com beziehungsweise über die Internetseite.

 

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