Impulse, Inspiration und Infos der Kirchengemeinde
Seelsorge wechselt in die virtuelle Welt

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Gottesdienste müssen ausfallen, die sozialen Begegnung schrumpfen und die Seelsorge sucht sich neue Wege. Diese beschreitet auch die Kirchengemeinde St. Laurentius.

Donnerstag, 19.03.2020, 06:13 Uhr aktualisiert: 19.03.2020, 09:54 Uhr
Austausch in Zeiten der Abschottung: Rosália Rodrigues (l.) und Mirka Raabe richten eine temporäre Facebook-Gruppe ein.
Austausch in Zeiten der Abschottung: Rosália Rodrigues (l.) und Mirka Raabe richten eine temporäre Facebook-Gruppe ein. Foto: Harhues

„In einer Zeit, in der wir alle verantwortungsbewusst überlegen müssen, ob und wann wir das Haus verlassen, ist es gut, dass es viele Onlinemedien gibt, über die wir in Kontakt bleiben können“, stellt Pfarrer Klemens Schneider angesichts der Corona-Problematik fest. Um den Kontakt zur Kirche aufrecht zu erhalten, richten Pastoralreferentin Rosália Rodrigues und Pastoralassistentin Mirka Raabe jetzt eine temporäre Facebook-Gruppe „Inspiration in der Isolation“ ein, in der alle Interessierten Bilder, Gedanken und Ereignisse aus ihrem Alltag in der sozialen Isolation posten können, um diese mit anderen zu teilen und sie vielleicht auch zu inspirieren, führt der Gemeindepfarrer aus.

Für Familien mit Kindern wird Raabe wöchentlich einen kreativen Familienimpuls zum Herunterladen vorbereiten. Dieser bringt den Kindern jede Woche eine spannende Schriftlesung näher, anhand einer Geschichte, eines Videos oder eines Bildes zum Ausmahlen. Der Impuls kann jeweils ab Samstag (21. März) auf der Homepage der katholischen Kirchengemeinde heruntergeladen werden, so die Pressemitteilung.

Für die Sonntage wird jeweils auf der Homepage ein Videobeitrag eingefügt von Pfarrer Klemens Schneider über „Gott und die Welt“.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, sich telefonisch zu melden in seelsorgerischen und sozialen Fragen. Auf diese Weise möchte die Kirchengemeinde Kontakt halten zu den Gemeindemitgliedern. Daneben sind die Kirchen weiterhin geöffnet zur persönlichen Besinnung und zum Entzünden eines Hoffnungslichtes.

Zurzeit gibt es in der Laurentiuskirche auch eine Ausstellung von Hungertüchern des Hilfswerkes Misereor, die von einzelnen Personen besucht werden kann. Es liegt Informationsmaterial aus als Information zur persönlichen Besinnung, teilt die Kirchengemeinde mit.

 

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