Kommune steuert mit eigenen Flächen gegen
Gemeindegrundstücke ziehen ebenfalls an

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Die Kommune bietet eigene Flächen unter den üblichen Marktpreisen an, doch auch die Gemeindegrundstücke ziehen preislich an.

Dienstag, 24.03.2020, 17:48 Uhr aktualisiert: 24.03.2020, 17:54 Uhr
Leiter des Fachbereichs Finanzen und Liegenschaften: Kämmerer Walter Hauschopp.
Leiter des Fachbereichs Finanzen und Liegenschaften: Kämmerer Walter Hauschopp. Foto: di

Über 1000 Namen stehen auf der Interessentenliste für die Vergabe der Grundstücke in der Huxburg. Selbst wenn sich darunter einige „Karteileichen“ befinden, ist dem Leiter des Fachbereichs Finanzen und Liegenschaften, Walter Hauschopp , und seinem Team klar, dass der Run auf die Parzellen beträchtlich sein wird. Doch auch in der Vergangenheit war die Nachfrage für sogenannte Gemeindegrundstücke in der Regel groß. Denn die Preise lagen unter dem, was sonst auf dem Markt verlangt wurde.

Die Gemeinde will gegensteuern. Hauschopp subsummiert die Grundstücksvergabe, die an soziale Kriterien geknüpft ist, unter der Rubrik Familienförderung. „Wir möchten ein bisschen regulierend eingreifen“, sagte der Kämmerer im WN-Gespräch. Die steigenden Kosten beim Ankauf und der Erschließung sowie für den ökologischen Ausgleich schlagen sich aber auch auf die Tarife der gemeindlichen Bauplätze nieder, zeigt ein Blick zurück.

Denn: Kommunale Grundstücke im Walskamp waren 2002 noch für 115 Euro/Quadratmeter zu ergattern. Im Buskamp wurden schon 2013/2014 schon 149 Euro fällig. Im Bösenseller Espelbusch (2019) kostete das Bauland 185 Euro.

Deutlich niedriger liegt das Preisniveau in den Baugebieten in Ottmarsbocholt: Im Strontianitfeld (2012) kamen die Häuslebauer mit 120 Euro aus, während im Sudendorp (2018) gemeindliches Bauland für 135 Euro pro Quadratmeter den Besitzer wechselte.

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