„Aktion Heimatgedanken“
Bilder wecken Erinnerungen oder regen Fantasie an

Senden -

Der Heimatverein Senden hat sein Archiv durchforstet, in dem sich viele Bilder finden, die mehr als einen flüchtigen Blick verdienen. Gemeinsam mit den WN stellt der Verein die Motive vor und möchte damit die jungen und älteren Sendener animieren, Assoziationen zu schildern, die die Motive auslösen – die „Heimatgedanken“ werden gesammelt und eine Auswahl soll veröffentlicht werden.

Donnerstag, 26.03.2020, 11:04 Uhr
Um 1925 ist die Luftbildaufnahme entstanden, die unter anderem das Gildehaus („Altes Zollhaus“) an der Münsterstraße und den Spitalweg zeigt.
Um 1925 ist die Luftbildaufnahme entstanden, die unter anderem das Gildehaus („Altes Zollhaus“) an der Münsterstraße und den Spitalweg zeigt. Foto: Archiv Heimatverein Senden

Keine Bilder für den flüchtigen Blick, sondern Motive, die einen Impuls setzen:In Zusammenarbeit mit den WN , über Facebook und über die Gemeinde-Homepage veröffentlicht der Heimatverein Senden, regelmäßig, zunächst bis zum 17. April, historische und aktuelle Bilder mit Motiven aus Senden. Der Heimatverein bittet alle Bürgerinnen und Bürger, persönliche Erinnerungen, Erlebnisse, lustige und ernste Geschichten, Fantasiegeschichten, Hoffnungen und auch Ängste zu dem jeweiligen Bild zu übermitteln.

Besonders auch die Schülerinnen und Schüler, die in dieser außergewöhnlichen Zeit soziale Kontakte einschränken müssen, bittet der Heimatverein (auch unter Mithilfe der Eltern ), ihre Gedanken, Fantasien und Erlebnisse im Zusammenhang mit den hier gezeigten Fotos dem Verein mitzuteilen, so die Pressemitteilung des Vereins. Einige Grundschüler haben bereits durch Führungen mit dem Kiepenkerl, Schutzmann und Nachtwächter interessante Dinge über Senden erfahren.

Auch die Schüler der weiterführenden Schulen interessieren sich sicherlich für die Geschichte Sendens und für die zukünftige Entwicklung des Ortes. Diese Gruppe ermutigt der Heimatverein ebenfalls, an dieser Aktion teilzunehmen. Er möchte jeweils eine Zuschrift zu den Bildern auswählen und in den Medien veröffentlichen. Wer also einen Beitrag einreicht, stimmt einer möglichen Veröffentlichung zu, wenn er nicht ausdrücklich widerspricht, betont der Verein in seiner Pressemitteilung. Alle Teilnehmer werden nach der Coronaviruskrise vom Heimatverein zu einem kleinen Dankeschön eingeladen.

Die neue Reihe startet mit einer Luftbildaufnahme, die circa 1925 entstanden ist, vom heutigen „Alten Zollhaus“. Zu sehen ist noch die alte Brennerei, der sogenannte Schnapskeller, das Gebäude der Molkereigenossenschaft Appelhülsen, Niederlassung Senden, der alte Pferdestall des Hauses Palz und natürlich das „Alte Zollhaus“ als künftiges Bürgerhaus der Gemeinde Senden. Wer erinnert sich noch an die Sendener Originale im Büro der Genossenschaft? oder an den Schnapskeller? Was haben Schüler noch in Erinnerung von den Führungen mit dem Kiepenkerl, dem Schutzmann und dem Nachtwächter? Der Heimatverein Senden ist sehr gespannt und hofft auf viele Zuschriften.

Alle Beiträge bitte per E-Mail an: martin.luetkemann@freenet.de oder über Facebook, oder WhatsApp 0 17 0/977 42 94 oder per Brief: Heimatverein Senden, Jessener Straße 6, 48308 Senden.

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