Gottesdienste unter Auflagen
In Kirchen wird wieder die Messe gefeiert

Senden -

Die Pfarrgemeinde St. Laurentius lädt in Senden und den Ortsteilen wieder zu Messfeiern ein. Dabei gelten weiterhin Auflagen.

Freitag, 01.05.2020, 06:58 Uhr aktualisiert: 01.05.2020, 07:00 Uhr
In der Kirchengemeinde St. Laurentius werden wieder Messen gefeiert.
In der Kirchengemeinde St. Laurentius werden wieder Messen gefeiert. Foto: di

Gottesdienste werden in den katholischen Sendener Kirchen am kommenden Wochenende wieder zu den gewohnten Zeiten angeboten: am Samstag um 17:00 Uhr in Ottmarsbocholt - um 18:30 Uhr in Senden - am Sonntag um 8:30 Uhr in Senden - 10:00 Uhr in Bösensell - 10:30 Uhr in Ottmarsbocholt und um 11:15 Uhr in Senden.

In der Venner Kirche wird es in der kommenden Zeit keine Gottesdienste geben, weil in dieser kleinen Kirche der vorgeschriebene Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann.

Der Abstand von 1,50 m nach allen Seiten- führt dazu, dass in Senden nur 38 Sitzeinheiten angeboten werden können. Sitzeinheiten bedeutet: Platz für eine Person - ein Ehepaar- oder eine Familie.

Wenn also mehrere Familienangehörige kommen, können auch mehr Menschen in die Kirche hineingelassen werden. Zusätzlich können 21 Plätze auf Hockern angeboten werden.

40 Sitzeinheiten können in Ottmarsbocholt und 42 in Bösensell angeboten werden.

Die Plätze in den Bänken, die belegt werden können, sind mit einem grünen Punkt markiert - die nicht genutzt werden können, sind mit einem Kordelband abgesperrt.

Auch auf den Fußböden sind Markierungen angebracht, sodass auch beim Gehen der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Um während der Gottesdienste keine Speicheltröpfchen zu übertragen, wird an diesem Sonntag auf das gemeinsame Singen verzichtet. Verstärkt werden gemeinsam Gebete gesprochen.

Ein Mundschutz kann getragen werden, verpflichtend ist diese aber nicht.

Wer zur Kommunion gehen möchte wird gebeten, von zu Hause ein kleines Tellerchen mitzubringen, worauf die Hostie vom Priester gelegt wird.

Schon beim Betreten der Kirche ist darauf zu achten, dass auch hier schon der Abstand von 1,50 m eingehalten wird, ebenfalls am Ende des Gottesdienstes. Auch außen ist das Bilden von Grüppchen zu vermeiden.

In der neuen Woche wird es auch werktags Gottesdienste geben: jeweils um 19:00 Uhr - am Dienstag in Senden - am Mittwoch in Bösensell, nicht in der Turmkapelle wie sonst üblich, sondern in der Kirche - am Donnerstag in Ottmarsbocholt, so die Pressemitteilung der Kirchengemeinde.

Auch da gelten die angesprochenen Sicherheitsmaßnahmen. Auch wenn jetzt wieder Gottesdienste angeboten werden, die Infektionsgefahr durch das Virus bleibt immer noch sehr groß.

Gerade mit Blick auf die Menschen, die zur Corona–Risikogruppe gehören und die besonders geschützt werden müssen, ist weiterhin äußerste Vorsicht geboten. Darum wird solchen Gemeindemitgliedern ausdrücklich empfohlen, so die Mitteilung weiter, vorerst auf die Teilnahme an den Gottesdiensten zu verzichten.

Wer sich krank fühlt oder Krankheitssymptome verspürt, sollte in jedem Fall dem Gottesdienst fern bleiben. Die deutschen Bischöfe weisen immer wieder darauf hin, dass das sog. Sonntagsgebot bis auf weiteres aufgehoben bleibt.

Gottesdienste können auch über Fernsehen, Radio und das Internet mitgefeiert werden.

Weil keiner weiß, wie viele am Samstag und Sonntag die Gottesdienste besuchen wollen, kann es sein, dass einige nicht mehr eingelassen werden können, wenn die Höchstzahl der Besucher erreicht ist. Die Seelsorger von St. Laurentius bitten um Verständnis für diese unvermeidliche Maßnahme.

 

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