Regenbogen-Aktion
„Zuversichtliches Zeichen der Verbundenheit“

Ottmarsbocholt -

Auf große Resonanz stieß die Regenbogen-Aktion, die die Pfadfinderinnen in Ottmarsbocholt initiiert haben.

Montag, 04.05.2020, 14:04 Uhr aktualisiert: 08.05.2020, 13:08 Uhr
Die Pfadfinderinnen aus Ottmarsbocholt initiierten die Aktion, einen Regenbogen aus Handabdrücken zu erstellen und an der Pfarrkirche St. Urban zu befestigen.
Die Pfadfinderinnen aus Ottmarsbocholt initiierten die Aktion, einen Regenbogen aus Handabdrücken zu erstellen und an der Pfarrkirche St. Urban zu befestigen. Foto: privat

Unter Anleitung der Ottmarsbocholter Pfadfinderinnen wurde jetzt ein großer Regenbogen gestaltet. Dieser ist ein Zeichen für Solidarität und Zuversicht. Dieser Einladung folgten schließlich rund 150 Ottmarsbocholterinnen und Ottmarsbocholter, die verteilt über den Tag ihre Handabdrücke auf dem großen Banner hinterließen.

Erstaunlich, so die Pressemitteilung, dabei war auch die Resonanz durch alle Altersschichten hindurch, neben vielen Kindern und jungen Familien kamen auch zahlreiche Erwachsene, um ihren Handabdruck auf diesem hoffnungsvollen und solidarischen Zeichen zu hinterlassen. Manch einer kam auch zufällig am Regenbogen vorbei und hinterließ spontan eine bunte Spur. „Wir sind begeistert, wie viele Personen den Regenbogen mitgestaltet haben, das hätten wir uns nicht träumen lassen“, resümierten die Pfadfinderinnen beim Blick auf den großen Regenbogen.

Wir sind begeistert,wie viele Personen den Regenbogen mitgestaltet haben.

Fazit der Pfadfinderinnen

Wettertechnisch wurde das Projekt glücklicherweise von weniger Regen begleitet, als angekündigt und für einen echten Regenbogen notwendig, bis hin zu Sonnenschein.

„Der entstandene Regenbogen zeigte sich als zuversichtliches Zeichen der Verbundenheit“ erklärt Pastoralreferentin Ulla Büssing-Markert. Schließlich ermöglichte die Aktion auch einige Kurzbegegnungen, bei denen Zusammenhalt trotz Abstand zu spüren war.

Regenbogenbanner der Pfadinderinnen hängt an St. Urban-Kirche.

Regenbogenbanner der Pfadinderinnen hängt an St. Urban-Kirche. Foto: Pfadfinderinnen

Zunächst wurde das 3,50 mal 4,80 Meter große Banner in einem Holzrahmen fixiert, bis es dann am Samstag an der Pfarrkirche angebracht worden ist. Dazu gab es Unterstützung aus dem Kreis der Elternschaft und der Ottmarsbocholter Bevölkerung sowohl für das notwendige Holz als auch für eine Art Hubsteiger, der zum Befestigen nötig war.

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