Die Senden-App findet mehr Nutzer
Lebendig und präzise

Senden -

Der Druck, die Digitalisierung im Rathaus zu forcieren, nimmt seit der Corona-Krise zu. Mit der City-App verfügt seinen schon über einen Baustein für zeitgemäße Information und Kommunikation, der immer mehr Nutzer findet.

Mittwoch, 06.05.2020, 13:50 Uhr
Hohe Zuwachsraten: Die Senden-App findet sich auf immer mehr Handys.
Hohe Zuwachsraten: Die Senden-App findet sich auf immer mehr Handys. Foto: Gemeinde Senden

Die Corona-Krise als Katalysator: Die digitale Information und Kommunikation der Kommune erlebt gerade beschleunigte Schubkraft. Das Rathaus war lange Zeit geschlossen – nicht nur in Senden. Und wie Verwaltungschef Sebastian Täger aus der Runde der Bürgermeisterkonferenz einhellig mitbekommen hat, sind in allen Gemeinden gute Erfahrungen damit gemacht worden, den Kontakt per Telefon, Mail und, sofern erforderlich, Terminvergabe zu halten.

Das digitale Rathaus steht damit noch nicht vor der Tür, obwohl die Bürgermeister die Begehrlichkeiten kennen und so manchen internen Vorgang schon aus der analogen Sphäre verbannt haben. Verwaltungsvorgänge so schnell und einfach wie Online-Shoppen – das ist aber wohl noch Zukunftsmusik.

In der Zukunft angekommen – und eine der Vorreiter-Kommunen in der Regionen – ist die Stevergemeinde aber mit ihrer Senden-App. Was ihre Verbreitung angeht, verzeichnet die Gemeinde Traum-Zuwächse. Seit zwei Jahren ist die App erhältlich, innerhalb des letzten Jahres war ihr ein Zuwachs von 140 Prozent beschieden. In Zahlen: Im Januar 2019 wurden 631 aktive Android- und 378 ios-Installationen registriert; am 1. Mai 2020 stieg die Senden-App auf 1310 Handys mit Android-Betriebssystem und auf 1098 Apple-Handys (ios).

App erreicht gute Quote unter den Haushalten in Senden

„Das ist eine gute Quote“, resümieren Katrin Fröhlich und Niklas Esser, die mit Melanie Baßenhoff als Gemeinde-Pressestelle beziehungsweise Wirtschaftsförderer das Kern-Redaktionsteam für Konzept und Inhalte der App bilden. Um diese lebendig und präzise zu halten, fließen darüber hinaus ebenfalls Informationen direkt aus den Fachbereichen ein. Wer übrigens nicht so Handy-affin ist, gerät nicht ins Hintertreffen, da die Homepage der Gemeinde dieselben Nachrichten und Links enthält.

Um die Features auszuschöpfen, behält das Handy aber die Nase vorn. Denn die App ist intelligent, kann den Standort, wenn zugelassen, erkennen und daraus weiteren Service ableiten: Zum Beispiel bei der „Bürgermeldung“: Wer direkt ans Bauamt melden möchte, dass auf einem Spielplatz ein Nagel riskant herausragt oder einen Umweltfrevel an der Stever entdeckt hat, kann mit dem Problem gleich die genauen Koordinaten übermitteln. Und weil er sich dafür anmelden musste, bleibt er unmittelbar auf dem Stand, wann und wie das gemeldete Thema seitens der Verwaltung abgearbeitet worden ist.

Auch Sperrungen durch Sanierungsmaßnahmen, die Corona-Zahlen oder die Navigation zu einer Sehenswürdigkeit teilt die App den Nutzern mit. Wer es möchte, bekommt Push-Nachrichten auf sein Display geschickt. Mülltonnen-Muffel müssen mit ihr auch nicht mehr zum Nachbarn schielen, sondern können sich digital alarmieren lassen.

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