Förderverein des JHG
Digitale Pinnwand soll bleiben

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Schulunterricht in Coronazeiten bringt neue Herausforderungen mit sich. Der Förderverein des Joseph-Haydn-Gymnasiums hat sich darauf eingestellt und schnell reagiert.

Montag, 11.05.2020, 07:22 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 19:40 Uhr
Blick auf den Padlet-Bildschirm, der die Möglichkeiten des Homeschooling deutlich erleichtert.
Blick auf den Padlet-Bildschirm, der die Möglichkeiten des Homeschooling deutlich erleichtert. Foto: privat

Wie viele Schulen auch setzt das Joseph-Haydn-Gymnasium in der Zeit der Corona-Pandemie auf digitales Lernen. Das JHG baut hierbei auf Padlets, vielfältig nutzbare digitale Pinnwände. Nun übernimmt der Förderverein des JHG die Lizenzgebühr für die Software, damit die Ergebnisse zeitnah und auch im kommenden Schuljahr genutzt werden können.

Ein Unterrichtsalltag hat begonnen, der für die Schüler wie auch die Lehrer neue Seiten mit sich bringt. Neben dem zeitlichen Management und der Strukturierung eines selbstständigen Arbeitens von Seiten der Schüler, besteht eine Herausforderung des Homeschooling im Zusammentragen der erarbeiteten Inhalte und der Visualisierung der Ergebnisse auf den Geräten der Schüler Zuhause, heißt es in der Pressemitteilung.

Das JHG setzt hauptsächlich auf das Arbeiten mit Padlets. Bei dieser multimedialen Pinnwand handelt es sich um ein Werkzeug, bei dem in Echtzeit Informationen zusammengetragen und präsentiert werden können. Ähnlich wie mit den allseits bekannten gelben Klebezetteln lässt sich die Pinnwand strukturiert weiterentwickeln und hilft, das Homeschooling über lange Zeit für die Schüler und Lehrer zu dokumentieren. „Ich bin sehr überzeugt vom Nutzen dieser digitalen Pinnwand. Die Akzeptanz ist groß und wir möchten die Padlets gerne auch für zukünftige Unterrichtsszenarien nutzen“, stellt Bianca Gouterney, stellvertretende Schulleiterin, fest. Nach guten Erfahrungen in den letzten Wochen strebt das JHG nun eine längere Nutzung an und wird hierbei vom Förderverein unterstützt.

„Wir halten das alle für eine sinnvolle Sache und möchten die Schule auch in der ungewöhnlichen Corona-Zeit unterstützen. Der Förderbeitrag von rund 1400 Euro ist hier gut angelegt“, betont Heinz Kratt, Vorsitzender des Fördervereins der Schule, der die Lizenz für das kommende Schuljahr übernimmt.

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