Trauerhalle Ottmarsbocholt
Ehrenamtliche Helfer sind willkommen

Ottmarsbocholt -

Anfang Juli soll der Bau der Ottmarsbocholter Trauerhalle auf dem Friedhof St. Urban beginnen. Örtliche Vereine hatten ihre Unterstützung signalisiert. Nun hofft die Gemeindeverwaltung auf tatkräftige Unterstützung der Ehrenamtlichen.

Donnerstag, 14.05.2020, 17:30 Uhr aktualisiert: 14.05.2020, 18:08 Uhr
Stellten die Planung für die Ottmarsbocholter Trauerhalle vor (v.l.): Bürgermeister Sebastian Täger, Fachbereichsleiter Holger Bothur sowie die Architekten Claudia Grave und Sascha Werth. Auf dem Foto fehlt Klaus Mende, der das Projekt „Trauerhalle Ottmarsbocholt“ bei der Gemeinde Senden leitet.
Stellten die Planung für die Ottmarsbocholter Trauerhalle vor (v.l.): Bürgermeister Sebastian Täger, Fachbereichsleiter Holger Bothur sowie die Architekten Claudia Grave und Sascha Werth. Auf dem Foto fehlt Klaus Mende, der das Projekt „Trauerhalle Ottmarsbocholt“ bei der Gemeinde Senden leitet. Foto: Gemeinde Senden

Der Baustart der Ottmarsbocholter Trauerhalle hat sich aufgrund der Corona-Pandemie etwas verzögert, Anfang Juli kann es jetzt aber losgehen. „In der Verwaltung haben wir in den letzten Wochen weiter an der Ausführung geplant und entsprechende Abstimmungsgespräche geführt. So werden Beschäftigte des Bauhofs damit beginnen, die Bodenplatte zu er-stellen. Das sieht der optimierte Bauzeitenplan des Architekten Sascha Werth vor“, führt Bürgermeister Sebastian Täger aus.

Die katholische Kirchengemeinde, die auch das Grundstück zur Verfügung stellt, und das Sozialwerk St. Georg beteiligen sich mit jeweils 10 000 Euro an den Baukosten. Der Ottmarsbocholter Architekt Sascha Werth konnte ebenfalls für das Projekt gewonnen werden und arbeitet Hand in Hand mit Claudia Grave aus dem Bauamt zusammen. „Wir rechnen mit einer Fertigstellung Ende Januar 2021“, nennt Grave die ambitionierte Zeitplanung, durch die die Verzögerung aufgeholt wird.

Die Gestaltung der Halle ist auch ein Ergebnis des Arbeitskreises Trauerhalle, an dem sich verschiedene Akteure aus Ottmarsbocholt beteiligt hatten. Ein mögliches ehrenamtliches Engagement hielt durch das damalige Dorfprojekt KRAKE Einzug in die ersten Planungen des Arbeitskreises. Einige Akteure und Vereine hatten dabei Unterstützungsbereitschaft signalisiert, die es nun zu konkretisieren gilt. „Wir freuen uns, wenn einige Unterstützer auf der Baustelle mit anpacken. Natürlich werden wir die dann im Sommer geltenden Hygiene und Abstandsregelungen berücksichtigen“, betont Holger Bothur, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Ordnung. „Es wäre toll, wenn jemand handwerkliche Fähigkeiten hat oder sogar vom Fach ist, das ist aber keine Voraussetzung.“

Wer sich vorstellen kann, beim Bau der Ottmarsbocholter Trauerhalle mitzuhelfen, kann sich bis Anfang Juli beim Bürgerbüro melden: Per E-Mail unter: buergerbuero@senden-westfalen.de oder telefonisch unter 0 25 97 / 69 91 04.

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