Projekt des Sozialwerkes St. Georg am Davertweg
Wohnungsbau startet im Juli

Ottmarsbocholt -

Auf dem Gelände des im Februar abgerissenen Haus Davert rücken die Bautrupps voraussichtlich Mitte Juli an. Das Sozialwerk St. Georg möchte auf dem Gelände 14 sozial geförderte Wohnungen für Menschen aller Altersgruppen, zwei Pflegewohngemeinschaften für insgesamt 16 Senioren und eine Sozialstation errichten.

Donnerstag, 14.05.2020, 17:59 Uhr aktualisiert: 14.05.2020, 18:08 Uhr
Der Kanalanschluss für das Wohnungsbauprojekt am Davertweg wird zurzeit hergestellt. Der eigentliche Baustart soll im Juli erfolgen.
Der Kanalanschluss für das Wohnungsbauprojekt am Davertweg wird zurzeit hergestellt. Der eigentliche Baustart soll im Juli erfolgen. Foto: Siegmar Syffus

Der Altbau von Haus Davert und die Ottmarsbocholter Trauerhalle sind Vergangenheit. Denn der Abriss-Bagger hat im Februar ganze Arbeit geleistet und beide Gebäude dem Erdboden gleich gemacht. Seither rührte sich nichts mehr auf dem großflächigen Gelände am Davertweg.

Die Stille wurde jetzt von Mitarbeitern des Sendener Tiefbau-Unternehmens Woort unterbrochen. Die Handwerker stellen den Kanalanschluss für das geplante Wohnbauprojekt des Sozialwerkes St. Georg her. Gleichwohl wird es voraussichtlich weitere zwei Monate dauern, bis der erste Spatenstich für die Hochbauarbeiten erfolgen kann.

„Die Submission mit drei Terminen für die anstehenden Arbeiten beginnt am 25. Mai, sodass wir für Mitte Juli mit dem Baubeginn rechnen“, berichtet Gerald Hochkamer auf Anfrage. Aufgrund „verschiedener Faktoren“ habe sich der ursprünglich vorgesehene Baustart verzögert, räumt der Geschäftsführer der „Sozialwerk St. Georg Bauen und Wohnen GmbH“ ein. „Dennoch wollen wir bis September/Oktober 2021 fertig sein. Da bleibt es bei“, gibt sich Hochkamer zuversichtlich, dass der angepeilte Einzugstermin (WN berichteten) gehalten werden kann. Das gelte für alle drei Teilprojekte.

Zur Erinnerung: Das Sozialwerk St. Georg baut am Davertweg 14 sozial geförderte Wohnungen für Menschen aller Altersgruppen. Daneben entstehen zwei Pflegewohngemeinschaften für insgesamt 16 Senioren und eine Sozialstation.

Diese Option ergab sich erst durch den Abriss des Altbaus von Haus Davert. Hierbei handelte es sich um das ehemalige Ottmarsbocholter Krankenhaus, das anschließend, 47 Jahre lang, als Wohneinrichtung für Menschen mit geistigen Behinderungen genutzt wurde. Da das Gebäude weder barrierefrei war noch die Brandschutzbestimmungen erfüllte, entschloss sich das Sozialwerk zum Bau einer zeitgemäßen neuen Einrichtung auf dem Gartengelände des Altbaus. Seit Oktober 2019 leben dort 24 Klienten mit Assistenzbedarf.

Für das geplante Wohnbauprojekt reichte das freiwerdende Areal des Altbaus allerdings nicht aus. So fiel nach Gesprächen zwischen Sozialwerk, katholischer Kirchengemeinde und Gemeinde Senden die Entscheidung, die benachbarte Trauerhalle abzureißen und diese Fläche zur Verfügung zu stellen. Die neue Trauerhalle wird auf dem Friedhof St. Urban entstehen.

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