Besonderer Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt
Der Altar rückt ans Stever-Ufer

Senden -

Die evangelische Kirchengemeinde Senden ist froh, wieder Gottesdienste feiern zu können. Zu Christi Himmelfahrt ist dies auf besondere Weise geplant.

Montag, 18.05.2020, 17:08 Uhr aktualisiert: 19.05.2020, 15:42 Uhr
Pfarrer Stefan Benecke heißt die Gemeinde zu einem Open-Air-Gottesdienst am Himmelfahrtstag auf dem „Steversteg“ am evangelischen Gemeindezentrum willkommen. Der Altar rückt dann an den Uferrand. Die Besucher können im großen Halbkreis auf Stühlen oder der umgebenden Rasenfläche Platz nehmen, sodass die Corona-Schutzbestimmungen eingehalten werden.
Pfarrer Stefan Benecke heißt die Gemeinde zu einem Open-Air-Gottesdienst am Himmelfahrtstag auf dem „Steversteg“ am evangelischen Gemeindezentrum willkommen. Der Altar rückt dann an den Uferrand. Die Besucher können im großen Halbkreis auf Stühlen oder der umgebenden Rasenfläche Platz nehmen, sodass die Corona-Schutzbestimmungen eingehalten werden. Foto: Siegmar Syffus

Seit dem ersten März-Wochenende wurden in den meisten Bistümern und Landeskirchen keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert. Nachdem die Kirchen in Absprache mit dem Robert-Koch-Institut ein Schutzkonzept erstellt haben, dürfen nun wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden.

„Halleluja! Wir freuen uns sehr darüber, wieder zum Gottesdienst zusammenkommen zu dürfen. Denn es ist für Christen eine ganz ungewöhnliche Zeit gewesen, dass wir zwei Monate, in der Karwoche und an den Ostertagen, nicht gemeinsam feiern konnten“, freut sich Pfarrer Stefan Benecke über die Lockerung. Auf ganz besondere Weise soll diese frohe Botschaft an Christi Himmelfahrt (21. Mai) festlich begangen werden – mit einem Open-Air-Gottesdienst auf dem neu geschaffenen „Steversteg“ gegenüber dem evangelischen Gemeindezentrum.

Besondere „Location“ und Auflagen

„Konfirmanden und andere Helfer stellen Stühle im Corona-Abstand von 1,50 Meter im Halbkreis um den Altar, der an den uferseitigen Rand der Fläche rückt“, beschreibt Benecke den geplanten Aufbau des Open-Air-Gottesdienstes. Der Pfarrer hofft, dass viele Besucher am Himmelfahrtstag mitfeiern und macht darauf aufmerksam, „dass Familien und andere Besucher auch Sitzkissen oder Decken mitbringen können, um den Gottesdienst auf der angrenzenden Rasenfläche mitzufeiern.“

Stefan Benecke ergänzt, dass es auch für die Friedenskirche ein Schutzkonzept gibt, das bis auf weiteres für die folgenden Gottesdienste gilt. Dementsprechend sind Mund-Nasen-Maske zum Gottesdienst mitzubringen. Im Foyer des Gemeindezen­trums befindet sich ein Desinfektionsspender. Alle Gottesdienstteilnehmer werden in eine Liste eingetragen, die nach vier Wochen wieder vernichtet wird. Die Stühle stehen in einem Abstand von gut 1,5 Meter – Menschen, die in einem Hausstand leben, können nebeneinander sitzen. Die Friedenskirche wird von vorne nach hinten besetzt, sodass beim Hineinkommen und Hinausgehen der erforderliche Abstand gewahrt wird.

„Leider dürfen wir nicht singen, dafür freuen wir uns umso mehr über schöne Orgelstücke“, bedauert der Pfarrer. Der Gottesdienstablauf werde deshalb verändert: Bis auf weiteres wird kein Abendmahl im Gottesdienst gefeiert. Wer ein Hausabendmahl wünscht, meldet sich bei Pfarrerin Annika Hilker oder Pfarrer Stefan Benecke.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7414673?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F166%2F
Nachrichten-Ticker