Kunstprojekte am Sendener Schloss
Lauschen und Erinnern im Park

Senden -

Der Verein Schloss Senden lädt zu zwei Kunstprojekten in den Schlosspark ein. Am Sonntag steht das Areal im Zeichen der Gartenkunst. Zwischen 11 und 13 Uhr möchte das Künstlerpaar Scheibe & Güntzel mit seinen Gästen ins Gespräch kommen.

Donnerstag, 04.06.2020, 14:53 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 18:48 Uhr
Im Schlosspark Senden lädt die akustische Ausstellung „Was man von hier aus hören kann“ von Judith Kuckart und Lili Anschütz zum Verweilen und Lauschen ein.
Im Schlosspark Senden lädt die akustische Ausstellung „Was man von hier aus hören kann“ von Judith Kuckart und Lili Anschütz zum Verweilen und Lauschen ein. Foto: EinZ-Design

Der Park von Schloss Senden steht am Sonntag (7. Juni) von 11 bis 19 Uhr ganz im Zeichen der Gartenkunst. Zwei unterschiedliche Projekte fragen auf ihre je eigene Weise nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur, heißt es in der Ankündigung.

Die vielseitige Schriftstellerin, Regisseurin und Choreografin Judith Kuckart wird am Sonntag persönlich anwesend sein: Auf den Gartenparterres vorm Schloss lässt ihre akustische Installation „Was man von hier aus hören kann“ die Besucherinnen und Besucher in die Gedankenwelten von Tieren eintauchen. An verschiedenen Hörstationen erklingen die bekannten Stimmen von Hanna Schygulla, Dietmar Bär und vielen anderen und tragen literarische Zeugnisse von Rainer Maria Rilke bis Mariana Leky vor. Thematisch geht es dabei stets um die Frage der Vergänglichkeit – und darum, was die Tiere von all dem wissen, teilt der Verein Schloss Senden mit.

Die alten Buchen, Linden und Platanen des Schlossparks bilden eine optimale Kulisse für die Installation, die zusammen mit der Bühnenbildnerin Lili Anschütz entstanden ist. Judith Kuckart wird um 12 Uhr eine Führung geben, für die noch Plätze frei sind. (Um Anmeldung mit Angabe von Adresse und Telefonnummer wird gebeten per E-Mail: pieper@schloss-senden.de.

Auch das Projekt „PRESERVED//Altland – Neuland“ im historischen Schlossgarten geht in die nächste Runde. „Nachdem unlängst mit einem sehenswerten Kurzfilm virtuelle Eröffnung gefeiert wurde, können die Besucherinnen und Besucher den neu angelegten Gemüsegarten nun erstmals selbst betreten und nachschauen, ob die Saat inzwischen aufgegangen ist“, heißt es weiter. Zwischen 11 und 13 Uhr möchte das Künstlerpaar Scheibe & Güntzel mit seinen Gästen ins Gespräch kommen. „Gärten erinnern“ heißt ihre Aktion, bei der sie Interessierte nach dem Garten ihrer Kindheit befragen. Schon jetzt können Interessierte mit einem Fragebogen auf der Schloss-Homepage interaktiv teilnehmen. Die Künstler würden sich über zahlreiche Rückmeldungen freuen.

 

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